Protestaktion

Klimaaktivisten blockieren Kohlekraftwerk in Jänschwalde

Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde.

Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde.

Jänschwalde. Klimaaktivisten sind am Montagmorgen auf das Gelände des Kohlekraftwerks in Jänschwalde im Süden Brandenburgs eingedrungen. Der Betreiber des Kraftwerks, das Energieunternehmen Leag, bezeichnete den Vorfall als „Angriff auf die Versorgungssicherheit“. Zwei Blöcke seien komplett vom Netz genommen worden, sagte ein Sprecher. „Damit ist die Hälfte des Kraftwerks nicht im Betrieb.“

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Die Gruppe „Unfreiwillige Feuerwehr“ teilte mit, etwa 40 Menschen befänden sich auf dem Gelände und blockierten unter anderem den Kohlebunker und die Gleisverbindungen zum drittgrößten Braunkohlekraftwerk in Deutschland. Einige hätten sich an Förderbändern festgekettet. Die Aktivisten protestieren nach eigenen Angaben gegen den Betrieb des Tagebaus Jänschwalde und die Folgen der Braunkohleverstromung im Kraftwerk in Jänschwalde. Der Leag-Sprecher bestätigte, dass sich Menschen am sogenannten Grabenbunker befänden, wo Kohle gelagert wird.

Leag: „Angriff auf die Versorgungssicherheit“

Derzeit werden in dem Kraftwerk nördlich von Cottbus zusätzlich zu den vier aktiv laufenden Kraftwerksblöcken zwei Reserveblöcke reaktiviert. Sie sollen zum 1. Oktober aufgrund der Energiekrise wieder ans Netz gehen, um mehr Energiesicherheit zu haben.

Von dpa

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