Hunde-Sensor und Schlau-Spiegel: Bunte Fundstücke von der IFA

Spaß-Produkt mit ernstem Hintergrund: Hinter dem Namen Qoobo verbirgt sich ein Roboter-Kissen in Katzenform.

Spaß-Produkt mit ernstem Hintergrund: Hinter dem Namen Qoobo verbirgt sich ein Roboter-Kissen in Katzenform.

Berlin. Die größten Fernseher, die schlauesten Waschmaschinen, die schicksten Smartphones - das sind die Kategorien, in denen Besucher und Aussteller auf der Elektronikmesse IFA (noch bis 11. September) normalerweise denken. Abseits der gängigen Superlative gibt es in den Messehallen rund um den Funkturm aber auch einige Kuriositäten zu entdecken. Vier Highlights und eine halbe Katze im Überblick:

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Tierische Technik aus Japan zum Ersten

Innovationspartner der diesjährigen IFA ist Japan. Viele Start-ups aus dem Land zeigen im Next-Bereich der Messe ihre Visionen - darunter auch das Robotik-Start-up Yukai Engineering mit dem Kuschelkissen Qoobo. Dabei handelt es sich - wahrscheinlich - um eine halbe Katze mit robotischem Innenleben. Streichelt man sie, beginnt der Schwanz zu wackeln.

Qoobo soll zwar ein Spaß-Produkt sein, aber mit ernstem Hintergrund. Das Start-up möchte auch Menschen mit Allergien oder begrenzten räumlichen Möglichkeiten die Gelegenheit geben, ein Tier zu besitzen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Tierische Technik aus Japan zum Zweiten

Ein weiteres Start-up aus Japan heißt Langualess. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der nonverbalen Kommunikation zwischen Mensch und Tier - etwa mittels Bio-Feedback. Über diesen Kanal soll auch Inupathy funktionieren, ein Stimmungs-Sensor für den Hund, der sich als flaches Pad auf dem Rücken des Tieres schnallen lässt.

LEDs zeigen dann an, wie der Hund drauf ist - von Rot wie "Geh mir aus dem Weg" bis Grün wie "Du bist das allerbeste Herrchen auf der Welt". Wie das funktioniert? Relativ simpel: Gemessen wird die Herzfrequenzvariabilität des Tieres.

Auch lesen: Schlaue Uhren: IFA-Smartwatches von Armani bis AMOLED

Wie seh ich aus? Spiegel mit Augmented Reality

Der HiMirror mini ist nicht nur ein Spiegel, dahinter steckt ein Tablet mit zahlreichen Zusatzfunktionen. Der smarte Schminkspiegel für rund 260 Euro kann dank Augmented Reality zum Beispiel Makeup-Stile auf dem Anwendergesicht simulieren oder verschiedene Lichtsituationen darstellen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Außerdem möglich: Hautanalysen mit Handlungshinweisen und ein Zoom des Anzeigebilds für präzise Lidstriche. Interessant für Anwender: Das Gerät kann die verwendeten Hautpflegeprodukte speichern und ihren Erfolg - oder Nichterfolg - im Verlauf der Zeit überprüfen. Dank Display hinter dem Glas spielt der Spiegel außerdem Schminktutorials und Streaming-Inhalte ab, auch Videotelefonate sind möglich.

Smartphone-Eimer gegen Keime

Eine Vase? Ein Sektkühler? Nein. In erster Linie ist die vasenförmige Oblio von Lexon eine Qi-Station zum drahtlosen Laden von Smartphones. Doch sobald man das Telefon hineingestellt hat, gehen die Lichter an. In diesem Fall integrierte UV-Lampen, die das Smartphone von Krankheitserregern befreien sollen. In 20 Minuten sollen fast alle Keime dahingerafft sein, verspricht der französische Hersteller. Die Ladestation an sich leistet 10 Watt. Oblio soll 80 Euro kosten.

Luxus-Thron für Computerspieler

Der Predator Thronos Air ist, so Hersteller Acer, "die nächste Evolutionsstufe des Gaming-Throns". Ganz unwahr ist das nicht. Der ziemlich komfortable Sessel tut alles, um Videospiele so immersiv wie möglich zu machen. Dazu gibt es Platz für bis zu drei Bildschirme, die sich über einen motorisierten Arm vor das Gesicht senken. Für Steuergeräte gibt es eine schwenkbare Ablage, so dass Spieler tatsächlich in maximal entspannter Haltung Rennen fahren oder durch das Weltall jagen können.

Damit die lange Sitzung nicht auf den Rücken schlägt, gibt es eine eingebaute Massagefunktion, dazu Getränkehalter für den Schluck zwischendurch. Wann der Sessel für das "Game of Thronos" in den Handel kommt - und was er kostet - verrät Acer noch nicht.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Auch interessant: Ausblick auf die IFA: Künstliche Intelligenz in Hausgeräten

RND/dpa

Mehr aus Digital

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen