Monatlich abgesetzte Tweets

„Brutal“ und „unhöflich“: User beschweren sich über neues Twitter-Feature

Twitter hat eine neue Funktion: Einigen Nutzern wird angezeigt, wie viele Tweets sie im Monat absetzen.

Berlin. Offenbar testet der Kurznachrichtendienst Twitter ein neues Feature. Dieses zeigt, wie viele Tweets ein User im Monat absetzt. Das Update sorgt unter den Nutzerinnen und Nutzern für Aufregung – vor allem mit Blick auf das eigene Onlineverhalten.

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Wie das Nachrichtenportal „Tech Crunch“ berichtet, hatten Experten bereits vor rund einem Monat Hinweise auf die Entwicklung entdeckt. Am Dienstagmorgen bekamen dann aber einige User Zugang zu ihren monatlichen Twitter-Zahlen. Die Anzahl der geposteten Tweets wird ihnen demnach im persönlichen Profil unter der Rubrik „Tweets“ angezeigt.

Viele der User teilten daraufhin ihre Tweet-Statistik. Dabei sind sie geteilter Meinung. Während die einen einen Wettbewerb daraus machen, zeigen sich andere wenig begeistert von dem neuen Feature. Denn: Die Anzahl an Tweets, die einige Nutzer und Nutzerinnen monatlich absetzen, gehen in die Tausende. „Brutal“ und „unhöflich“ sei es, das vor Augen geführt zu bekommen, beschweren sich die Nutzer.

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Feature soll beim Folgen helfen

Während sich viele User wohl über ihr Twitter-Nutzerverhalten Gedanken machen, soll das Feature „TechCrunch“ zufolge ursprünglich als nützliche Statistik gedacht gewesen sein, die bei der Auswahl passender Accounts zum Folgen helfen sollte. Twitter-Konten, die extrem viele Tweets absetzen, könnten so vermieden werden, wenn die persönliche Timeline nicht zum Überquellen gebracht werden soll.

„Dies ist Teil eines laufenden Experiments, bei dem wir herausfinden möchten, wie die Bereitstellung von mehr Kontext über die Häufigkeit der Tweets eines Kontos den Menschen helfen kann, fundiertere Entscheidungen über die Konten zu treffen, mit denen sie interagieren möchten“, erklärte dem Bericht zufolge ein Twitter-Sprecher.

Grundsätzlich sei es unterdessen nicht verwunderlich, dass das neue Feature Verwunderung und Ärger bei einigen Usern hervorrufe, heißt es weiter. Denn während ein durchschnittlicher User nur rund zweimal im Monat einen Tweet absetzt, produzieren nur rund 10 Prozent der Nutzer 80 Prozent der Inhalte des Kurznachrichtendienstes.

Das neue Feature könnte so vielleicht für den ein oder anderen „Heavy User“ Grund genug sein, die Twitter-App auch ab und an einmal zu schließen.

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