Der nächste Luxusstromer

Erster Blick auf das neue elektrische Mercedes EQE SUV

Das neue EQE SUV ist der jüngste Spross der Elektro-Plattform EVA2.

Das neue EQE SUV ist der jüngste Spross der Elektro-Plattform EVA2.

EVA2, das steht schlicht für Elektrofahrzeug-Plattform (Electro Vehicle Platform). Doch hinter dem knappen Kürzel verbirgt sich ein Großteil dessen, was Mercedes-Benz als Wechsel auf die Zukunft versteht: Luxus, Hightech, Nachhaltigkeit und Elektrizität. Jüngstes Exemplar des neuen elektrischen Denkens für die Oberklasse ist das EQE SUV.

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Genau wie der große Bruder EQS, der Ende des Jahres in Deutschland zu haben sein wird, wird das EQE SUV im amerikanischen Werk in Tuscaloosa (Alabama) gebaut. Und genauso wie der EQS SUV wirkt das kleinere SUV (4,86 Meter Länge) geradezu zart für seine Proportionen.

Die neue Terminologie des „Purpose Design“, frei übersetzt mit: sinnstiftende Gestaltung, nämlich nachhaltig im Sinne von cW-Wert und anderen umweltentlastenden Maßnahmen zu designen, sorgt für die scheinbare Schlankheit des Fahrzeugs. Trotz der recht stattlichen Ausmaßes wirkt das EQE SUV fast filigran.

Das Cockpit ist aus der EQE-Limousine vertraut.

Das Cockpit ist aus der EQE-Limousine vertraut.

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Luxusraumklang im Luxus-SUV

Die kürzere Karosserie perfektioniert die Konturen des großen Bruders geradezu, doch ist der kleinere ein richtig eigenständiges Auto; mehr Konturen in der Motorhaube und eine Sicke an den Kotflügeln hinten machen das Design des EQE SUV zum eigenständigen Individuum. Auch die hinteren Leuchten sind anders geschwungen als beim EQS SUV. Der Innenraum allerdings entspricht ganz dem der EQE-Limousine und mit dem Hyperscreen erinnert er auch an den EQS. Allerdings ist der riesige Bildschirm, der Fahrer oder Fahrerin und Beifahrer oder -fahrerin über beinahe die gesamte Fahrzeugbreite einhüllt, nur als Zubehör zu haben und nicht Bestandteil der Serienausstattung.

Dafür kann man sich als beifahrende Person nun eigene Fotos vom Smartphone als Bildschirmhintergrund in das MBUX-System hochladen. Und im EQE SUV wird – wie in Maybach, S-Klasse und EQS – demnächst auch Dolby Atmos von Apple Music verfügbar sein. Das bedeutet, dass sich Musik demnächst im Mercedes so anhören soll, wie vom Künstler oder der Künstlerin im Studio aufgenommen. Der Luxusraumklang im Luxus-SUV wird bestimmt die eine oder andere solvente musikliebhabende Person zu EQE und Co. locken.

Die Rückansicht zeigt im Vergleich zum EQS SUV eine eigene Formensprache.

Die Rückansicht zeigt im Vergleich zum EQS SUV eine eigene Formensprache.

Damit die veredelten Klänge auch mit so wenig Ablenkung wie möglich genossen werden können, gibt es optional eine Hinterradlenkung wie bei den größeren Schwestermodellen, mit der eine – wie unsere Testfahrten in EQS und EQS SUV zeigten – unvergleichliche Fahrruhe und Kurvenkultiviertheit erzeugt wird. Zudem schrumpft der Wendekreis auf kleinwagentaugliche 10,5 Meter (sonst 12,3 Meter).

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Wer es noch sportlicher haben möchte als im normalen EQE SUV, der kann später auch noch auf zwei AMG-Varianten ausweichen – den AMG 43 und 53. Letzterer soll 240 km/h schnell sein, inklusive Wankstabilisierung, was gewiss beim Ausreizen nicht zu einer extensiven Reichweite beitragen wird. Auf die Batterie gibt es bei Mercedes-Benz immerhin zehn Jahre oder 250.000 Kilometer Garantie.

RND-Tester Daniel Killy und die AMG-Variante des EQE SUV.

RND-Tester Daniel Killy und die AMG-Variante des EQE SUV.

Der erste Blick auf das Fahrzeug, das erstmals das AMG-Logo auf der Haube tragen darf, hinterließ jedenfalls den Eindruck sportlicher Dezenz mit der entsprechenden Bulligkeit der Mercedes-Sportmarke. Insgesamt macht das EQE SUV eher auf Understatement denn auf dicke Hose. Kostspielig wird es aber so oder so, auch wenn Mercedes-Benz noch keinen konkreten Preis nennt.

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