Zu Nikolaus und Weihnachten

Empfehlungen für Kinder: Diese sieben Spiele eignen sich als Geschenk

Es müssen nicht immer Klassiker wie „Mensch, ärgere dich nicht!“ sein. Der Spielemarkt bietet noch viel mehr.

Es müssen nicht immer Klassiker wie „Mensch, ärgere dich nicht!“ sein. Der Spielemarkt bietet noch viel mehr.

Die kalte Jahreszeit ist da, die Feiertage stehen kurz bevor: Mit diesen Gesellschafts­spielen werden Kinder­zimmer oder Familien­tisch zum Treffpunkt für Künstler, Entdecker, Strategen und Tüftler. Eine Auswahl:

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Kleine Spiele zum Nikolaus

Für Puzzlefreunde:

„Puzzlefix“ von Thade Precht, Haba, zwei bis vier Spieler, ab vier Jahren, circa fünf Minuten, circa 6 Euro.

„Puzzlefix“ von Thade Precht, Haba, zwei bis vier Spieler, ab vier Jahren, circa fünf Minuten, circa 6 Euro.

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Wer schafft es zuerst, zehn Karten so aneinander­zulegen, dass ein durchgängiges Bild von einer Unterwasserwelt entsteht? Darum geht es bei „Puzzlefix“. Stellenweise passen die Karten zwar ganz offensichtlich nebeneinander. Manchmal muss aber erst mal gesucht und getüftelt werden, bis klar wird, wie die Bilderkette weitergeht. Der oder die am schnellsten Puzzelnde ergattert einen Fisch. Dann können die Karten getauscht werden. Das macht das Spiel wieder kniffliger. Manchmal so sehr, dass die Frage, wer die meisten Fische ergattert hat, meist vergessen wird. Doch darum geht es letztlich auch gar nicht. Viel spannender ist es, die vier Puzzle­ketten so übereinander zu legen, dass ein cooles Wimmelbild entsteht. Ein genialer Spaß für Kindergarten­kinder.

Für alle mit Fernweh:

„Mada“ von Sophia Wagner, Helvetiq/Huch!, zwei bis fünf Spieler, ab sieben Jahren, circa 20 Minuten, 12 Euro.

„Mada“ von Sophia Wagner, Helvetiq/Huch!, zwei bis fünf Spieler, ab sieben Jahren, circa 20 Minuten, 12 Euro.

Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer? Dann auf nach Madagaskar, wo die Lemuren leben. Bei „Mada“ macht sich jeder gern zum Affen: Als Lemur gilt es, möglichst viele Kaktus­feigen zu sammeln – das Leibgericht der Tiere. Das passiert mithilfe von Spielkarten. Damit müssen Punkte eingeheimst werden, doch Kakteen haben ihre Tücken und auch so manch andere Hürde muss überwunden werden. Dabei braucht man nicht nur Glück, sondern auch Geschick: Maßvolles und vorausschauendes Handeln ist bei diesem kurzweiligen Wettstreit angesagt. Um die Mitspieler zu übertrumpfen, ist Bluffen erlaubt. Allerdings muss man damit rechnen, auch selbst reingelegt zu werden. Die Revanche lässt nicht lange auf sich warten.

Für Kreative:

„Outlines“ von Arno Steinwender und Paul Schulz, erschienen bei Moses, drei bis acht Spieler, ab zwölf Jahren, circa 20 Minuten, circa 13 Euro.

„Outlines“ von Arno Steinwender und Paul Schulz, erschienen bei Moses, drei bis acht Spieler, ab zwölf Jahren, circa 20 Minuten, circa 13 Euro.

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Für witzige Unterhaltung und kreativen Rätselspaß braucht es nicht viel. 60 Karten mit je fünf Begriffen, eine Kette und ein Holzstab sind in der Packung von „Outlines“ enthalten. Nun müssen nur noch mindestens drei Leute mitmachen – schon kann es losgehen. Der Startspieler oder „Outliner“ schaut sich eine Karte an, sucht sich einen Begriff aus und versucht, mit dem Holzstab die Kette auf dem Tisch so in Form zu bringen, dass die Mitspielenden den gewählten Begriff erraten. Werden sie die Konturen eines Stoppschilds, Flugzeugs, Halbmondes oder einer Lupe erkennen? Das kommt auch ein bisschen auf das künstlerische Talent des „Designers“ an.

Große Spiele zu Weihnachten

Für Taktiker:

„Aeolos“ von Arve D. Fühler und Guido Eckhof, erschienen bei Spiel das!, zwei bis vier Spieler ab zehn Jahren, circa 60 Minuten, circa 50 Euro.

„Aeolos“ von Arve D. Fühler und Guido Eckhof, erschienen bei Spiel das!, zwei bis vier Spieler ab zehn Jahren, circa 60 Minuten, circa 50 Euro.

Aeolos ist in der griechischen Mythologie der Windgott. In dem gleichnamigen Spiel schlüpfen die Spielerinnen und Spieler in die Rollen von Seefahrern, die Siedlungen errichten, Schiffe bauen und Kristalle erbeuten sollen. Ob ihnen bei all ihren Vorhaben die Winde wohlgesonnen sind, hängt davon ab, welche Karten sie ziehen. Sie zeigen an, wann, wo und wie man handeln kann, um seine jeweiligen Ziele zu erreichen. Dabei sind bestimmte Karten­kombinationen und Extra­plättchen entscheidend. Fehlen die Plättchen und stehen die Karten den taktischen Überlegungen im Weg, gilt es flexibel umzuplanen und auf Glück beim Nachziehen von Karten zu hoffen. „Aeolos“ ist ein fantasievolles Spiel für lange Abende, das auch optisch anspricht.

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Für Meister im Verstecken:

„Hush ’n Rush“ von Danna Banki, erschienen bei Logis/Pegasus Spiele, zwei bis vier Spieler, ab drei Jahren, circa zehn Minuten, circa 20  Euro.

„Hush ’n Rush“ von Danna Banki, erschienen bei Logis/Pegasus Spiele, zwei bis vier Spieler, ab drei Jahren, circa zehn Minuten, circa 20  Euro.

Drei unterschiedlich großen Tieren zu helfen, sich unbemerkt am Wolf vorbei zu schleichen ist gar nicht so einfach. Schließlich öffnet dieser bei „Hush ’n Rush“ immer wieder seine Augen. Zudem haben die Verstecke auf der Wegstrecke unterschiedliche Formen. Einen Hasen auf ein Feld zu ziehen, auf dem dessen Ohren hinter einem Busch hervorlugen, ist also nur so lange gefahrlos möglich, solange nachfolgende Spieler Zahlen würfeln und ebenfalls ein Tier bewegen. Zeigt der Würfel allerdings „Augen“, öffnet der Wolf seine – und alle Tiere, die nur ungenügend verdeckt sind, sind ertappt und müssen zurück an die Startlinie des variabel gestaltbaren Spielplans. Fazit: optimal fürs Einüben taktischer Überlegungen und Erkennen von Formen und Zahlen.

Für Teamspieler:

„Minecraft: Heroes of the Village“ von Christian Fiore und Knut Happel, erschienen bei Ravensburger, zwei bis vier Spieler, ab sieben Jahren, circa 25 Minuten, circa 35 Euro.

„Minecraft: Heroes of the Village“ von Christian Fiore und Knut Happel, erschienen bei Ravensburger, zwei bis vier Spieler, ab sieben Jahren, circa 25 Minuten, circa 35 Euro.

Wer sich die Welt von „Minecraft“ noch nicht digital erschlossen hat, kann schon mal analog üben: Bereits vor drei Jahren war mit „Builders & Biomes“ eine eingängige Brettspiel­version in Anlehnung an das bekannte Computerspiel erschienen. Nun liegt das familien­taugliche „Heroes of the Village“ vor, bei dem auch jüngere Kinder mitspielen können. Die Regeln sind simpel, doch um zu gewinnen, müssen die Spielerinnen und Spieler Glück haben, sich clever absprechen und entscheiden, wo sie etwa das Dorf erweitern und was es für Blöcke zu sammeln gilt.

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Für alle, die hoch hinaus wollen:

„Yak“ von Michael Luu, erschienen bei Pretzel Games/Asmodee, zwei bis vier Spieler, ab acht Jahren, circa 45 Minuten, circa 43 Euro.

„Yak“ von Michael Luu, erschienen bei Pretzel Games/Asmodee, zwei bis vier Spieler, ab acht Jahren, circa 45 Minuten, circa 43 Euro.

Die Yaks sind los: Da stehen tatsächlich vier Rinder mit gekrümmten Hörnern auf dem Spielfeld und ziehen je einen Karren mit farbigen Teilen hinter sich her. Das Spiel „Yak“ entführt in die Hochebenen des Himalayas. Mithilfe der Yaks werden Waren in die entlegenen Dörfer transportiert. Doch die Wege sind beschwerlich und oft stört das Wetter mit Nebel und Schneefall. Zur besseren Orientierung sollen Türme errichtet werden. Um an die begehrten Steine dafür zu kommen, müssen die Spieler Nahrung beschaffen und diese gezielt eintauschen. Am Ende geht es darum, wer den punkte­trächtigsten Turm errichtet hat. Hier ist jeder auf sich gestellt und muss strategisch besser agieren als die Mitspielerinnen und Mitspieler – spannend.

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