Neustadt-Neuschönefeld

Das bietet Neustadt-Neuschönefeld für Familien: kulturelle Vielfalt und Raum zum Gestalten

Kochen im Kinder-Erlebnis-Restaurant in der Eisenbahnstraße 132 in Leipzig.

Kochen im Kinder-Erlebnis-Restaurant in der Eisenbahnstraße 132 in Leipzig.

Leipzig. Rund um die Eisenbahnstraße herrscht Gewusel. Händler drapieren ihre Waren vor den Läden, Kinder rennen in den Park, an vielen Ecken werden Häuser saniert. Dinge selbst in die Hand nehmen – das ist das Motto im Leipziger Osten. Fleißige Baumeister und Handwerkskünstler können auf dem Bauspielplatz hämmern, klopfen und kreativ werden. Junge Köche finden im östlichen Teil der Hauptverkehrsader das Kinder-Erlebnis-Restaurant. Dort erfahren sie, dass Essen über kulturelle und Landesgrenzen hinweg verbindet. Dabei landet nicht immer Fleisch auf dem Teller, sondern auch viel Gemüse.

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Im Gemeinschaftsgarten ist viel Platz, um Obst und Gemüse selbst anzubauen.

Im Gemeinschaftsgarten ist viel Platz, um Obst und Gemüse selbst anzubauen.

Im Gemeinschaftsgarten Querbeet kann gesundes Essen selbst gepflanzt und geerntet werden. Wer miterlebt, wie die Pflanzen wachsen und gepflegt werden, der schätzt, was auf dem Teller landet, hoffen die Betreiber. Der gemeinnützige Verein musste sein Areal in der Neustädter Straße kürzlich wegen des Grundstückverkaufs verlassen. Die grüne Oase im Kiez lebt aber weiter, nur 300 Meter entfernt in der Ludwigstraße. Julius ist dort oft und gern mit Tochter Klara zu Gast. "Schau mal Papa, die Himbeeren", freut sich die Vierjährige und rennt mit der Gießkanne zum nächsten Beet.

Viel Platz zum spielen im Rabet und Elsapark

Fröhliche Kinder sind auch im Stadtteilpark Rabet unterwegs. Er dient als Treffpunkt, grüne Lunge und Erholungsort. Familien finden viele Möglichkeiten zum Zeitvertreib: Spiel- und Sportplätze, eine asphaltierte Umrundung, die zum Inlineskaten einlädt, aber auch Bänke und Wiesen zum Verweilen. An warmen Sommertagen ist die EisOase ein gefragter Ort. Die Sorten aus eigener Herstellung wie salziges Caramel sind ausgefallen. Natürlich gibt es auch die Klassiker. Weiter westlich, im Elsapark, lockt der gleichnamige Spielplatz aus Holz und bunten Farben die Kinder an.

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Ein beliebter Ort im Kiez ist das Kinder- und Jugendkulturzentrum Oskar. In den Sommerferien können dort alle Altersgruppen in Kursen kreativ werden: Holzschmuck basteln, Aquarelle zeichnen, Schiffsmodelle bauen oder im familiären Rahmen Yoga ausprobieren. Eine Schlechtwettervariante mit absolutem Spannungsfaktor bieten die Sherlock Rooms. Bei dem Spiel lassen sich maximal sechs Personen in einen Raum einschließen und sollen innerhalb von einer Stunde einen Kriminalfall lösen.

Politische Jugendbildung und Freizeittreffs

Die vielfältigen kulturellen Möglichkeiten passen zum Viertel. Der Verein parcours engagiert sich in der politischen Jugendbildung, informiert zu Themen wie Flucht und Asyl sowie Verschwörungstheorien. Ein offenes Angebot für Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft Torgauer Straße und dem gesamten Stadtteil ist das Bienenland, ein Projekt des gemeinnützigen Vereins "Helden wider Willen". Immer dienstagnachmittags treffen sich die Kinder, um gemeinsam zu spielen oder kulturelle Einrichtungen der Stadt zu besuchen.

Gleich am Anfang der Eisenbahnstraße lädt das Plattencafé Vary seine Besucher ein.

Gleich am Anfang der Eisenbahnstraße lädt das Plattencafé Vary seine Besucher ein.

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Im Leipziger Osten findet jeder etwas für seinen Geschmack. Neben den zahlreichen Imbissen in der Eisenbahnstraße, gibt es ausgefallene Cafés wie das Vary. Während die kleinen Schleckermäuler Eis und Kuchen probieren, können Eltern die Schallplattensammlung studieren. Eine abwechslungsreiche Alternative zum normalen Restaurant bietet der Gastgeber. Derzeit kreiert ein junger Franzose seine Häppchen mit mediterranem und asiatischem Einfluss. Das Konzept das Ladens: Sowohl Neulinge als auch erfahrene Gastronomen bekommen die Möglichkeit, für 14 Tage Gastgeber zu sein.

Von Anne Grimm

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