LVZ-Spendenaktion

„Ein Licht im Advent“: LVZ-Leser spenden über 150 000 Euro für Menschen in Not

Von Altenburg bis Wurzen. Die LVZ-Spendenaktion hilft Menschen und Projekten in der Region.

Von Altenburg bis Wurzen. Die LVZ-Spendenaktion hilft Menschen und Projekten in der Region.

Leipzig. Schöner Erfolg für die LVZ-Aktion „Ein Licht im Advent“: Auch in diesem Jahr haben die LVZ-Leser reichlich gespendet. Insgesamt kamen für unsere sechs Hilfprojekte über 150 000 Euro zusammen. Fast 2800 Leserinen und Leser aus dem gesamten Verbreitungsgebiet der LVZ haben Geldbeträge auf unser Spendenkonto überwiesen.

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LVZ-Chefredakteurin Hannah Suppa dankt herzlich: „2021 war für viele Menschen in unserer Region kein einfaches Jahr. Umso wichtiger, dass wir einander unterstützen und helfen. Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Spenderinnen und Spender bei unserer Weihnachtsaktion. Hier kommt die Hilfe aus der Region für die Region. Wir sagen danke!“ Mit dem Spendengeld können nun ganz konkret sechs Hilfsprojekte unterstützt werden werden.

Überraschung bei der Diakonie Leipzig: LVZ-Vizechefredakteur Olaf Majer (3.v.l.) überbrachte Susann Merkel (Fachbereich Altenhilfe, 2.v.l.) einen Weihnachtsstern und die Nachricht von der stolzen Spendensumme über 60 000 Euro. Christian Kreusel (Missionsdirektor Diakonie, l.) Susanne Straßberger (Öffentlichkeitsarbeit, 2.v.r.) und Ronny Seidel (Leiter Matthäistift, r.) freuen sich mit.

Überraschung bei der Diakonie Leipzig: LVZ-Vizechefredakteur Olaf Majer (3.v.l.) überbrachte Susann Merkel (Fachbereich Altenhilfe, 2.v.l.) einen Weihnachtsstern und die Nachricht von der stolzen Spendensumme über 60 000 Euro. Christian Kreusel (Missionsdirektor Diakonie, l.) Susanne Straßberger (Öffentlichkeitsarbeit, 2.v.r.) und Ronny Seidel (Leiter Matthäistift, r.) freuen sich mit.

In Leipzig ist die Vorfreude bei der Diakonie groß

Bei der Diakonie Leipzig ist die Begeisterung über die finanzielle Hilfsbereitschaft der LVZ-Leser groß. Mit stolzen 60 000 Euro von 1175 Spenderinnen und Spendern können nun verschiedene Vorhaben Wirklichkeit werden. Allen voran zwei Elektro-Fahrrad-Rikschas, in denen Heimbewohner ab Frühling des kommenden Jahres an Orte ihrer Wahl gefahren werden können. Zudem ist die Anschaffung einer Tover-Tafel geplant, die Menschen mit geistiger Beeinträchtigung hilft, aus ihrer Apathie und Vereinsamung zu finden und spielerisch neue Aktivitäten zu entwickeln. Auch können Therapien mit Hunden sowie Ausbildungen zu Telefonseelsorgern bezahlt werden. „Wir sind über diese enorme Unterstützung sehr dankbar“, sagt Christian Kreusel, Leiter des Diakonischen Werks Leipzig. Und Nicole Hildebrandt, Leiterin im Marienheim in der Chopinstraße betont: „Die Bewohner freuen sich schon riesig auf die Rikscha-Fahrten.“

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Landkreis Leipzig: Viele Spenden für neues Frauenhaus

Mehr als 27 000 Euro brachte die LVZ-Spendenaktion „Ein Licht im Advent“ für das Frauenhaus im Landkreis Leipzig. „Ich bin sprachlos, mit so viel Geld haben wir nie gerechnet!“, sagt dessen Leiterin Kerstin Kupfer. Noch nie zuvor habe dieses Schutzhaus für Frauen und Kinder derart in der Öffentlichkeit gestanden, noch nie zuvor sei solch eine große Spendenaktion dafür initiiert worden.

„Wir freuen uns riesig. Herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben! Es ist ein wunderbare Weihnachtsgeschenk.“Ausgangspunkt der Aktion war, dass dem Wegweiser-Verein als Träger des Frauenhauses das Geld für den Umzug fehlte. Im vierten Quartal 2022 soll eine neue Immobilie bezogen werden, die der Verein dank eines Förderprogramms selbst kaufen konnte. Bei laufendem Betrieb ist solch ein Umzug kein leichtes Projekt. Mindestens 7000 Euro wurden dafür veranschlagt. Nun ist weit mehr zusammengekommen. All dieses Geld kann der Verein bestens gebrauchen, zum Beispiel für den neuen Spielplatz am neuen Haus.

Der Delitzscher LVZ-Redaktionsleiter Frank Pfütze entzündet das „Licht im Advent“ bei Familie Wendel im Bad Dübener Ortsteil Hammermühle und überbrachte die Nachricht über die Spendensumme von über 14 000 Euro. Der schwer an einer besonderen Rheuma-Art leidende Dirk Wendel (2.v.l.)

Der Delitzscher LVZ-Redaktionsleiter Frank Pfütze entzündet das „Licht im Advent“ bei Familie Wendel im Bad Dübener Ortsteil Hammermühle und überbrachte die Nachricht über die Spendensumme von über 14 000 Euro. Der schwer an einer besonderen Rheuma-Art leidende Dirk Wendel (2.v.l.)

Bad Düben: Familie Wendel schöpft neue Hoffnung

Große Freude auch in Nordsachsen: Genau 14 479 Euro sind für die Bad Dübener Familie Wendel zusammengekommen. „Wir sind überwältigt und fassungslos, damit hätten wie nie gerechnet. Was für eine Weihnachtsüberraschung. Vielen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützen“, freut sich Dirk Wendel. „Die Resonanz und Anteilnahme sind überwältigend, vielen Dank“ ergänzt Ehefrau Janine (38). Der Familienvater (49) leidet an einer schweren Rheumaerkrankung. Die seltene Form dieser Krankheit bereitet ihm große Schmerzen. Die Lebensqualität ist massiv eingeschränkt, die Familie leidet auch unter dem Verdienstausfall des Vaters. Dank der Spenden hofft Dirk Wendel nun, dass ihm eine Kältetherapie oder andere alternative Behandlungsarten helfen, die nicht von der Kasse bezahlt werden.

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Nette Geste innerhalb der Spendenaktion "Ein Licht im Advent": Der Frauenverein Zschaitz besuchte die engagierte Ehrenamtlerin Ute Friedrich, die durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Auch ihr kann dank der vielen Spenderinnen und Spendern geholfen werden.

Nette Geste innerhalb der Spendenaktion "Ein Licht im Advent": Der Frauenverein Zschaitz besuchte die engagierte Ehrenamtlerin Ute Friedrich, die durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Auch ihr kann dank der vielen Spenderinnen und Spendern geholfen werden.

Region Döbeln: Hilfe für Rollstuhlfahrerin Ute Friedrich

„Das ist ein Wunder, ein richtiges Weihnachtswunder“, sagt Ute Friedrich.“ Genau 22 522 Euro sind für die in eine Notlage geratene Frau aus Zunschwitz in der Region Döbeln an Spenden eingegangen. Geld, dass ihr nun helfen kann: Ute Friedrich sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl. Weil sich ihr gesundheitlicher Zustand zunehmend verschlechtert, kann die ehrenamtlich viel beschäftigte Frau nicht mehr so aktiv sein, wie sie will. Für ihr Zuhause benötigt sie dringend einen Treppenlift und auch ihr Auto bräuchte einen rollstuhlgerechten Umbau, damit sie ihre vielen Ehrenämter auch weiterhin eigenständig wahrnehmen kann.

Mit dem Spendergeld wollte sie eines der beiden Vorhaben umsetzen. Die große Anteilnahme der Leserinnen und Leser an ihrem Schicksal ermöglicht es, dass jetzt sogar beides realisiert werden kann. Das rührt die 55-Jährige sehr: „Von ganzem Herzen danke ich allen, die gespendet haben.“

In Altenburg entsteht neuer Treffpunkt gegen die Einsamkeit

In Altenburg kann die evangelische Kirchgemeinde nächstes Jahr mit der Gestaltung des neuen Hofsalons loslegen – 13 422 Euro sind dafür gespendet worden. Auf dem Areal hinter der Brüderkirche, mitten in der Innenstadt, soll ein öffentlicher Treffpunkt für Gespräche, Kultur und Festivitäten entstehen, als Einladung an Menschen, die sich in der Stadt einsam fühlen. Als erstes entsteht vor Ort ein Kleinkinderspielbereich, der in dieser zentralen und doch verkehrsfreien Lage eine Besonderheit in Altenburg ist. Ein Teil der Spendengelder fließt unter anderem in eine Matschstrecke und einen Barfußpfad.

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Frank Hörügel

Frank Hörügel

Oschatz: Werkschule Naundorf kann mit Akustikdecke planen

Mit fast 12 000 Euro an Spendengeldern hätte die Evangelische Werkschule Naundorf niemals gerechnet hätte. Nun ist die Freude in der Schulleitung groß, auch weil dies ein Zeichen dafür sei, dass die Arbeit der Lehrer und des Inklusions- und Integrationsteams anerkannt wird. Denn in der Evangelischen Werkschule wird für alle Kinder – besonders mit Handicap – viel Wert auf Lernförderung gelegt. Das Geld fließt nun in den Einbau einer dringend benötigten Akustikdecke, damit für Schüler mit Hörschwierigkeiten das Lernen erleichtert wird.

Ein großer Dank geht auch in diesem Jahr an die Sparkasse Leipzig, die erneut "Ein Licht im Advent" großzügig unterstützt hat und ein verlässlicher Partner der LVZ-Spendenaktion ist.

Von Olaf Majer

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