LVZ-Spendenaktion

„Ein Licht im Advent“ unterstützt die Bahnhofsmission Leipzig

Freut sich auf Hilfe von LVZ-Lesern durch die Aktion „Ein Licht im Advent“: Carlo Arena, Leiter der Bahnhofsmission Leipzig.

Freut sich auf Hilfe von LVZ-Lesern durch die Aktion „Ein Licht im Advent“: Carlo Arena, Leiter der Bahnhofsmission Leipzig.

Leipzig. Manchmal ist es schon ein Kaffee, der hilft, manchmal ein offenes Ohr oder ein Schlafsack. Die Bahnhofsmission Leipzig ist für viele ein Ort der Zuflucht. Das engagierte Team hilft außerdem Reisenden, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der Erweiterung und Stärkung dieser bedeutenden Einrichtung gilt die diesjährige LVZ-Spendenaktion "Ein Licht im Advent" bis Mitte Dezember: Wir bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Ihre Unterstützung.

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Neuer zentraler Anlaufpunkt

Als neuer zentraler und gut sichtbarer Anlaufpunkt für Hilfesuchende soll im Dezember ein Kiosk am Bahnsteig 18 errichtet werden. Die Bahnhofsmission selbst ist nicht leicht zu finden, da sie im hinteren Bereich an der Westseite liegt. Im Januar 2020 soll der Kiosk eröffnen.

Ehrenamtliche werden gesucht

Weitere Ziele sind eine von weitem sichtbare Beschilderung des Eingangs zur Bahnhofsmission sowie eine professionelle Werbekampagne, um neue ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen. Ohne sie könnte die Einrichtung nicht existieren. „Unsere beiden hauptamtlichen Mitarbeiter können den Arbeitsaufwand nicht allein bewältigen“, konstatiert Caritas-Fachbereichsleiter Marcus Zschornack.

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Wechselvolle Geschichte

Aktuell engagieren sich 20 Ehrenamtliche für die Bahnhofsmission, die Carlo Arena leitet. Die Einrichtung, 1913 eröffnet und seit 1993 Ökumenische Bahnhofsmission von Caritas und Diakonie Leipzig, hat schwierige Zeiten hinter sich: 1939 und 1956 wurde sie geschlossen. 2011 drohte das Aus wegen der Streichung städtischer Fördermittel. Ein Runder Tisch aus Vertretern der Träger, von Stadt, Land, Deutscher Bahn AG, Bundespolizei und Bahnhofsmanagement sicherte letztlich die weitere Finanzierung.

Immer mehr Benachteiligte

„In den letzten beiden Jahren ist die Gruppe der sozial Benachteiligten stark angewachsen“, sagt Marcus Zschornack. „Viele Obdachlose, psychisch Kranke, am Bahnhof Gestrandete, Migranten, Bettler und Drogenkranke halten sich am Hauptbahnhof auf und sorgen leider zunehmend für Probleme und Konflikte.“ Durch den Stadtrat wurde deshalb die Bahnhofsmission um eine zusätzliche Personalstelle aufgestockt.

Ausstattung soll sich verbessern

Durch die steigenden Zahlen von hilfesuchenden Gästen klettern die laufenden Sachkosten. Hier können LVZ-Leser ebenso helfen wie bei der Verbesserung der Ausstattung. Unter anderem werden für die Kommunikation untereinander, mit Bahn und sozialen Netzwerken ein zusätzlicher Computer und ein Smartphone benötigt.

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Vorfreude beim Missions-Chef

„Wir freuen uns riesig, dass wir für ,Ein Licht im Advent’ ausgesucht wurden und bedanken uns schon jetzt herzlich für die Unterstützung der LVZ-Leser“, sagt Carlo Arena. Der Leiter der Bahnhofsmission hat übrigens ein Credo für seine Arbeit: „Nächstenliebe gibt es in der Bibel – und am Bahnhof“.

So können Sie spenden:Hier wird's erklärt!

Von Mark Daniel

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