Newsletter „LVZ Familie“

Neue Schule, neuer Lebensabschnitt

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,

neues Jahr, neues Glück. Den ersten Jahreswechsel in der neuen Wohnung haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Nun sind auch die ersten Tage 2023 bereits Geschichte und unser Blick ist längst auf die kommenden Monate gerichtet. Spezielle gute Vorsätze haben wir übrigens nicht mit ins neue Jahr genommen. Langweilig wird es trotzdem nicht werden.

Bei uns steht in den kommenden Wochen die Wahl der weiterführenden Schule für meine neunjährige Tochter an. Gymnasium oder Oberschule lautet die Frage. In ein paar Tagen findet das dazugehörige Elterngespräch in der Schule statt. Anfang März gibt es dann die Bildungsempfehlung. Die Tendenz geht aufgrund der guten Noten eindeutig in Richtung Gymnasium. Dabei bin ich tatsächlich froh, dass meine Tochter ihren Hauptwohnsitz in Nordsachsen hat. Schließlich ist hier, im Raum Delitzsch, die Qual der Schul-Wahl deutlich geringer als im Leipziger Schul-Dschungel.

Vor den letzten Grundschul-Monaten macht sich bei mir dann doch auch etwas Wehmut breit. Mir kommt es vor, als wäre meine Prinzessin erst gestern an ihrem ersten Schultag mit ihrem neuen Ranzen auf dem Rücken die Schultreppe hinaufgegangen. Stolz lächelnd, aber auch sichtlich aufgeregt. Nun endet im Sommer der Lebensabschnitt „Grundschule“ und ein neuer beginnt.

Natürlich besteht das neue Jahr nicht nur aus dem Thema „Schule“. Gesundheit sowie die Vorfreude auf den längst gebuchten Sommerurlaub und viele weitere Erlebnisse sind mindestens genauso wichtig. Möglichkeiten, die gemeinsame Zeit zu genießen, gibt es viele. In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2023 mit vielen tollen Momenten. Mögen alle kleinen und großen Wünsche in Erfüllung gehen.

Herzlichst

Ihr Andreas Neustadt

Redakteur

Auch die Grundschulzeit geht einmal zu Ende. Dann beginnt die Suche nach der weiterführenden Schule.

Auch die Grundschulzeit geht einmal zu Ende. Dann beginnt die Suche nach der weiterführenden Schule.

 

Wochenend-Tipps

Mit Einbruch der Dunkelheit startet der Zoo Leipzig heute in sein Magisches Tropenleuchten. Immer Donnerstag bis Sonntag (bis 5. Februar) von 17 bis 22 Uhr lädt das Lichterfestival dazu ein, den Zoo in einem ganz neuen Licht zu betrachten. In Gondwanaland können Besucher und Besucherinnen bei einer Lichtshow einen Tagesablauf in den Tropen erleben – vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Es gibt Sternbilder-Projektion, leuchtende Bootsfahrten, einen Schwarzlichttunnel sowie informative Rotlichtstationen vor den Tiergehegen von Komodowaran, Tapir und Riesenotter, im Nutzpflanzengarten sowie an der Afrika-Hütte. Auch im Außenbereich wartet der Zoo mit Illuminationen auf: die audiovisuelle Fassaden-Projektion „Tierische Landschaften“ wird den Weißen Saal der Kongreßhalle und den Palmensaal in Szene setzen, die Videoprojektion „Wasser“ die historische Fassade des Aquariums, die Videoprojektion „Quallen“ die Fassade des historischen Robbenbeckens. Dazu gibt es unter anderem noch einen Lichtertunnel am Pelikanteich, leuchtende Tierfiguren wie den Kolibri im Farbenspiel und den Argentinosaurus – der größte ausgestellte Dinosaurier in Europa – und glitzernde Walking Acts. Wichtig: Für Gondwanaland sind Zeitslots zu buchen.

Mystische Atmosphäre: Heute beginnt das Lichterspektakel „Magisches Tropenleuchten“ im Zoo Leipzig.

Mystische Atmosphäre: Heute beginnt das Lichterspektakel „Magisches Tropenleuchten“ im Zoo Leipzig.

  • Tetris, Pong, Super Mario – im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig können Besucher und Besucherinnen am Samstag von 14 bis 17 Uhr alte Computerspiele testen. Dazu stehen verschiedene Konsolen und Computer mit Videospielen aus den vergangenen 50 Jahren zum Ausprobieren und Spielen bereit.
  • Wo würde sich ein Clown wohler fühlen als im Zirkus? Das denkt sich auch Clown Trampolini, als er beschließt ebendort anzufangen. Doch schnell muss er feststellen, das eine Menge neuer Herausforderungen auf ihn warten. Lustig und spannend geht es zu, wenn Trampolini mit den Kindern herauszufinden versucht, was es heißt, ein Clown zu sein. Die Geschichte „Clown Trampolini will zum Zirkus“ um Clownerie, Musik und Artistik für Kinder ab 3 Jahren ist am Sonntag um 16.30 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig zu erleben. Tickets gibt es hier.
  • Das Kindermuseum Unikatum lädt dazu ein, sein neues VR-Lab zu entdecken. Gemeinsam können Erwachsene und Kinder den Fragen nachgehen, was Virtual Reality, also virtuelle Realität, überhaupt ist, wo und wie man sie auch außerhalb des Spiels einsetzen kann und wie sie funktioniert. Im Museum laden mehrere Stationen dazu ein, die VR-Welt spielerisch zu entdecken. Beim „Living Aquarium“ können die großen und kleinen Gäste selbst virtuelle Meerestiere erschaffen und füttern. An der Station „Sisyfox“ gilt es, einen Felsbrocken auf den Berg zu rollen. Beim „Icaros-Flugsimulator“, der kniffligsten Station, ist viel Geschicklichkeit gefragt. Geöffnet ist von 10 bis 18 Uhr. Tickets gibt es vor Ort sowie online.

Noch mehr Tipps fürs Wochenende gibt es hier.

Familie

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Buch-Tipp

„L wie Liebe“ von Martin Baltscheit (Autor) und Sandra Brandstätter (Illustrationen): Was ist das eigentlich, die Liebe? Ausgehend von dieser Frage startet die kleine Anna eine fröhliche Erkundungstour durch die vielen Formen der Liebe. Unvoreingenommen und offen für all die Gestalten, die Liebe annehmen kann. Anna liebt ihre Mama und ihren Papa und die beiden lieben Anna. Aber ob Mama den Papa liebt, die Cousine die Kioskbesitzerin oder die Oma ihr Kaninchen – egal, für wen das eigene Herz schlägt, jede Liebe ist einzigartig! Der Traum von der ersten Liebe, Familienliebe, Filmliebe, Lebensliebe, gleichgeschlechtliche Liebe und Kaninchenliebe finden ebenso ihren Platz wie heimliche Liebe, Dreifachliebe, Eigenliebe und Unverliebte, die allein gut und glücklich leben. Auf einfühlsame Weise vermittelt dieses Buch Toleranz und Vielfalt, ohne belehrend zu sein. Pointiert und witzig erzählt der vielfach ausgezeichnete Kinderbuchautor Martin Baltscheit von den vielen Facetten der Liebe. Sandra Brandstätter bringt das schönste Gefühl der Welt kindgerecht zu Papier und ergänzt den Text mit charmanten Illustrationen. Empfohlen ist das Buch für Kinder ab 6 Jahren. Für sehr sensible Kinder könnten manche Textstellen etwas heikel sein. Zum Beispiel die, die den Tod des Opas thematisiert. Kindern, die wenig Berührung mit Lebensstilen fernab von Mutter-Vater-Kind-Konstellationen haben, könnten sich bei der Lektüre allerlei Fragen stellen. Zum Beispiel wie eine Freundin dem Onkel und seinem Lebenspartner dabei helfen kann, ein Kind zu bekommen. Oder warum der miesgelaunte Schrebergarten-Nachbar Tauben vergiftet, auf Mäuse schießt und gleichgeschlechtliche Paare beschimpft. Ein vorheriger Elternblick ins Buch kann hier nicht schaden, um sich auf die eine oder andere Frage vorzubereiten. Diesen Hinweis im Hinterkopf ist „L wie Liebe“ Abbild und Begleiter einer diversen Gesellschaft und trägt dazu bei, mit seinem Kind darüber ins Gespräch zu kommen.

Von Patricia Liebling

 

Lese-Empfehlungen für Familien

 

Neues aus dem Familienleben

Der 6j hat Käse mit Käse überbacken. Das erste Mal Raclette und direkt Vollprofi.

Foffy - @FoffyMcFoff, 31. Dezember 2022

Hier geht‘s zum Tweet von @FoffyMcFoff.

Mein Kind war heute beim Einkaufen das, das mit einer Stange Lauch im Supermarkt den Boden gefegt hat.

Motz promoviert täglich. 2x. - @IchMotz, 30. Dezember 2022

Hier geht‘s zum Tweet von @IchMotz.

Einmal so cool sein wie der Fünfjährige, der beim Fußball unbedingt ins Tor wollte, weil er ein guter Torwart ist, und dann alle Bälle abwehren, nur die von seinem kleinen Bruder nicht, weil der noch kein einziges Tor geschossen hatte, und ihn dann für jedes Tor feiern.

Frau Sommersprosse - @4Sprosse, 2. Januar 2023

Hier geht‘s zum Tweet von @4Sprosse.

 

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