Newsletter „LVZ Familie“

Oh, ich hab’ solche Seensucht, ich will wieder an den Nordstrand

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,

zieht es Sie angesichts der aktuellen Temperaturen an den See oder versuchen Sie, die Hitze draußen so gut es geht zu meiden? Ich würde momentan am liebsten am See liegen. Jeden Tag. Den ganzen Tag. Und mich zwischendrin natürlich immer mal wieder im See abkühlen. Glücklicherweise habe ich in der kommenden Woche Urlaub und werde dann genau das tun: mit meiner Tochter, je nach Temperatur unserem Hund, einem Buch und etwas Proviant an einen der zahlreichen Seen rund um Leipzig fahren. „Richtig“ in den Urlaub fahren wir in diesem Jahr nämlich nicht. Stattdessen folgen wir dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, machen Tagesausflüge, treffen Freunde, gehen ins Kino und genießen es, einfach mal keine Termine zu haben. Zum Glücklichsein muss ich da nicht mal leicht einen sitzen haben, um Entertainer Harald Juhnkes Definition von Glück aufzugreifen.

Auf die Ausflüge zum See haben mich meine Kolleginnen und Kollegen der LVZ-Strandredaktion (ja, ein Reporter-Team arbeitet jeweils für mehrere Tage direkt an einem See) schon gut eingestimmt und dank einiger Servicestücke beispielsweise auch darauf vorbereitet, wie meine Tochter und ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am einfachsten zu Cossi, Kulki und Co. kommen, welchen Wassersport wir an welchem See betreiben können und vieles mehr. Josa Mania-Schlegel hat sich unter anderem damit beschäftigt, warum wir wirklich an den See fahren. Spoiler: Dort faulenzen macht kein schlechtes Gewissen im Vergleich zum Faulenzen zu Hause – ich kann das absolut bestätigen. Schauen Sie doch einfach mal in unser Special rein, es lohnt sich.

Apropos Wassersport: Ganz oben auf der Liste der Dinge, die meine Tochter und ich in unserer Zuhause-Urlaubswoche unternehmen wollen, steht SUP, also Stand-up-Paddling. Seit einigen Jahren sieht man auf Seen aber auch auf Leipzigs Kanälen immer öfter Menschen mit einem Paddel in der Hand auf einem Board stehen und sich gemächlich damit fortbewegen. Meine Tochter stand bei einem Klassenausflug kurz vor den Ferien erstmals auf dem SUP-Board und war sofort begeistert. Ich war etwas neidisch auf sie an diesem Tag, denn zum einen hatte ich schon länger Lust, diesen Trendsport auszuprobieren, zum anderen wäre ich morgens auch lieber an den See gefahren statt ins Büro.

Die LVZ-Strandredaktion geht übrigens noch ein bisschen weiter: Vom 22. bis 25. Juli sind die Kolleginnen und Kollegen an der Schladitzer Bucht am Camp David Sport Resort, und vom 28. bis 30. Juli stellen sie ihre Schreibtische am Zwenkauer See am Badestrand am Kap Zwenkau auf. Ich werde sie dort sicher einmal besuchen und mir anschauen, wie es sich so am Strand arbeitet. Vielleicht haben Sie ja auch Lust, unseren Redakteurinnen und Redakteuren einen Besuch abzustatten. Nur Mut, sprechen Sie das Team ruhig an – dafür sind sie schließlich vor Ort und freuen sich auf Ihre besonderen See-Momente und -Geschichten!

Für weitere Ausflugs- und Freizeit-Tipps – auch über Leipzig hinaus, zum Beispiel in die Dübener Heide zum Bogenschießen oder nach Brandis zum Wandern – empfehle ich Ihnen nun noch unsere Beilage „Alles für Familien“. Darin finden Sie außerdem Empfehlungen für Tierparks, zum Beispiel den in Riesa oder Dornreichenbach. Praktische Snack-Rezepte, die Packliste für die Reiseapotheke, Buch-Tipps und viele andere lesenswerte Artikel können Sie hier online lesen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit!

Herzlichst

Ihre Susanne Reinhardt

Redakteurin LVZ Familie

Sportlich ist an den Seen jede Menge möglich, auch außerhalb des Wassers: zum Beispiel Beachball spielen.

Sportlich ist an den Seen jede Menge möglich, auch außerhalb des Wassers: zum Beispiel Beachball spielen.

 

Wochenend-Tipps

Happy Birthday heißt es am Samstag bei Hugendubel in der Leipziger Petersstraße. Gefeiert wird Pippi Langstrumpfs 77. Geburtstag. Und wie sich das für mit Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf gehört, wird es kunterbunt, lustig und verrückt. Mitmachstationen laden dazu ein, die Anzahl der Münzen in einem Koffer zu erraten, ein Balancierband und eine Rallye für alle Sinne zu meistern und noch weitere tolle Aufgaben zu bewältigen. Los geht es um 11 Uhr, bis etwa 17 Uhr. Für 15 Uhr ist eine Lesung geplant. Eintritt frei.

Bei Hugendubel in Leipzig wird am Samstag Pippi Langstrumpfs 77. Geburtstag gefeiert.

Bei Hugendubel in Leipzig wird am Samstag Pippi Langstrumpfs 77. Geburtstag gefeiert.

Baumaßnahme: Die Freie Evangelische Gemeinde Leipzig lädt für Freitag und Samstag ins Ring-Café ein, um dort gemeinsam eine Lego-Baustadt zu errichten. Neben vorgegebenen Bausätzen können Kinder ab 6 Jahren, Eltern und weitere Bauhelfer jeweils zwischen 14 und 18 Uhr eigene Ideen im freien Bauen umsetzen. In den vergangenen Jahren entstanden beispielsweise Flugzeuge, Schiffe, Häuser, Fußballfelder und eine Kirche. Mit einem festlichen Gottesdienst wird die Lego-Stadt dann eröffnet. Wichtig: Es soll kein eigenes Lego mitgebracht werden, das Material wird gestellt. Um Anmeldung wird gebeten.

Magie liegt in der Luft: Das Kabarett-Theater Sanftwut zeigt am Sonntag um 15 Uhr mit „Zauberlehrstunde auf Hogwarts“ ein Kinderzauberprogramm auf dem berühmten Zauberschloss. Gemeinsam mit dem Zauberlehrer erleben die Kinder spannende und zauberhafte Abenteuer und werden bei diesem theaterhaften Programm in die Dialoge und verschiedenen zauberischen Effekte einbezogen. Sie erleben den zauberhaften Einkauf in der Winkelgasse, den Besuch bei Hagrid am See, die Zubereitung von Kesselkeksen und die Verwandlung von Dobby, dem Hausgeist. Das Programm dauert 60 Minuten und richtet sich an 5- bis 14-Jährige. Tickets gibt es hier.

Noch mehr Tipps fürs Wochenende finden Sie hier.

 

Buch-Tipp

Cover des Buches „Die geheimnisvolle Insel“ von Jules Verne.

Cover des Buches „Die geheimnisvolle Insel“ von Jules Verne.

„Die geheimnisvolle Insel“: Jules Verne (Autor), Jules Férat (Illustrationen): Ja, dieses Buch ist mit fast 150 Jahren schon ganz schön alt – und für jüngere Kinder nicht wirklich zu empfehlen. Aber für Kinder ab etwa 10, 11 Jahren, die Interesse an Abenteuer und Naturwissenschaften haben, ist das Buch nicht nur ein absoluter Klassiker, sondern ein echter Hit! Ich selbst habe als Jugendlicher dieses Buch verschlungen und in der Schule vorgestellt … Nun aber erst mal zum Inhalt. Eine Gruppe von Nordstaatlern rund um Ingenieur Cyrus Smith flieht im amerikanischen Bürgerkrieg mit dem Heißluftballon aus der Gefangenschaft und „strandet“ auf einer einsamen Insel. Mit all ihren Fertigkeiten und ihrem Wissen schaffen es die fünf Ballonbrüchigen, sich auf der Insel einzurichten, sie nutzen Chemie und Physik, um Sonnenuhr, Werkzeuge und letztendlich gar Sprengstoff herzustellen. Nach und nach zeigen sich dann die Geheimnisse der geheimnisvollen Insel – ob Piraten, Kapitän Nemo oder der erwachende Vulkan. Die Sprache ist schön altmodisch und wunderbar detailreich, manchmal vielleicht etwas zu detailreich und langatmig. Das liest sich jedoch gut weg. Die Illustrationen von Jules Férat aus dem 19. Jahrhundert lassen Leserinnen und Leser dabei noch tiefer in die Zeit Jules Vernes eintauchen. Für mich ging bei der ersten Lektüre ein literarischer Wunschtraum in Erfüllung: Wer kann sich in dem Alter nicht vorstellen, mit guten Freunden in der Wildnis überleben zu „müssen“, Abenteuer zu bestehen und Hütten im (Ur)Wald zu bauen?

Von Thomas Bothe

 

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