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Advent: Zeit für Geschenke – und für ein paar gute Nachrichten

Geschenke unterm Weihnachtsbaum: In diesem Jahr ist die Stimmung im Advent getrübt.

Geschenke unterm Weihnachtsbaum: In diesem Jahr ist die Stimmung im Advent getrübt.

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie schon alle Geschenke besorgt? Oder gehören Sie zu denen, die kurz vor Heiligabend noch schnell in die Innenstadt sprinten, um etwas unter den Weihnachtsbaum legen zu können? Egal wie: Es dauert nicht mehr lange, bis es soweit ist. Und wer bestimmte Geschenke haben will, sollte sich beeilen. Denn in diesem Jahr kommt es bei einigen Artikeln zu Lieferengpässen. Beispielsweise bei Elektronik oder Spielzeug – und somit unglücklicherweise bei beliebten Geschenkartikeln.

Gründe für die Engpässe gibt es mehrere, wie Irene Habich berichtet. Neben einer allgemein hohen Nachfrage spielen auch logistische Hürden durch die strengeren Corona-Beschränkungen in Asien eine Rolle.

Aber nicht nur Lieferprobleme sorgen dafür, dass Weihnachten nicht ganz unbeschwert ist. Hohe Inflationsraten und Energiepreise machen vielen Menschen zu schaffen. Viele Deutsche wollen deshalb an den Weihnachtsgeschenken sparen, wie die Umfrage einer Unternehmensberatung zeigt. Wenig überraschend sind es gerade die Haushalte mit geringem Einkommen, die den Gürtel enger schnallen müssen. Auch Händlerinnen und Händler rechnen in diesem Jahr mit einem schlechteren Weihnachtsgeschäft.

Doch es gibt zum Advent auch gute Nachrichten. Zwar ist die Verbraucherstimmung immer noch deutlich getrübt, aber sie hat sich seit Oktober auch schon wieder leicht erholt. In der vergangenen Woche sei vielerorts wieder mehr Schwung in das Weihnachtsgeschäft gekommen, sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands. Das könne vielleicht sogar der Beginn eines länger anhaltenden Aufwärtstrends sein – allerdings hängt laut dem Verband vieles von der allgemeinen Wirtschaftslage und den Entlastungen wie Strom- und Gaspreisbremse ab. Denn die sollen schließlich die Geldbeutel entlasten – und die Menschen sowieso.

Ihre Johanna Apel

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Tipp der Woche

Ein großer Geldfresser ist der Haushalt. Doch wer schon ein paar kleine Dinge ändert, kann auch hier sparen, wie Heidi Becker berichtet. Ein Kniff beispielsweise: Die Wäsche bei 30 Grad waschen. Laut der deutschen Umwelthilfe reicht das für die meiste Wäsche, die im Haushalt anfällt, vollkommen aus. Wer auch einen Wäschetrockner hat, sollte Luftfilter und Flusensieb regelmäßig reinigen, denn verstopfte Siebe treiben den Stromverbrauch an. Noch sparsamer ist es allerdings, den Trockner ganz durch die Wäscheleine zu ersetzen.

Auch in der Küche lässt sich Energie sparen – und somit Geld. Einmal, indem man auf Geräte mit hoher Effizienz setzt. Da muss zwar erst einmal der Kauf des neuen Kühlschranks oder Backofens gestemmt werden. Langfristig könnte das sich aber lohnen. Es gibt auch kleinere Kniffe: Das Wasser für die Nudeln im Wasserkocher vorkochen beispielsweise oder Töpfe und Pfannen nutzen, die zur zur Plattengröße passen.

Im Haushalt kann es außerdem einen Unterschied machen, wie groß der Fernseher ist. Denn ein wuchtigeres Gerät frisst durchschnittlich auch mehr Strom. Laut dem Vergleichsportal Verivox muss auch die Helligkeit bedacht werden, denn je heller, desto höher ist der Stromverbrauch. Mehr dazu und weitere Tipps gibt es hier.

 

Zahlen, bitte!

300 Euro: So hoch ist die Energiepauschale, die jetzt auch endlich Rentnerinnen und Rentner kriegen. In den kommenden Tagen ist es soweit: Millionen von Menschen bekommen dann einen zusätzlichen Betrag aufs Konto. Ruheständler waren bei der ersten Energiepauschale leer ausgegangen, weil sie ursprünglich nur für Erwerbstätige gedacht war. Die Bundesregierung besserte allerdings nach und schnürte auch für ältere Menschen ein kleines Hilfspaket. Mitte Dezember soll die Energiepauschale überwiesen werden – übrigens bekommen auch Pensionärinnen und Pensionäre das Geld. Allerdings ist der Betrag steuerpflichtig.

 

Gut zu wissen

 

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Die gute Nachricht

Es wird weiß: Pünktlich zum dritten Advent soll es gebietsweise schneien. Das alleine ist eigentlich schon die gute Nachricht für alle, die gerne Schneemänner bauen, Schlitten fahren oder einfach gerne den weißen Flocken zusehen. Doch trotz der niedrigen Temperaturen blickt auch die Bundesnetzagentur zuversichtlich auf die kalte Jahreszeit. Man sei besser auf den Winter vorbereitet als im Sommer gedacht, sagte Präsident Klaus Müller vor wenigen Tagen. Deutschland könne gut über den Winter kommen – drei Dinge vorausgesetzt: dass Projekte zur Erhöhung der Gasimporte realisiert werden, dass die Gasversorgung auch in den Nachbarländern stabil bleibt und dass insgesamt weiter Gas gespart werde.

 

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