Wenn ausreichende Menge bereitsteht

Kassenärzte fordern schnelle Stiko-Empfehlung zu Omikron-Impfstoffen

Impfflaschen von Moderna und Biontech liegen auf einem Impfausweis. (Symbolbild)

Impfflaschen von Moderna und Biontech liegen auf einem Impfausweis. (Symbolbild)

Essen. Die deutschen Kassenärzte haben sich für eine schnelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Anwendung der neuen Omikron-Impfstoffe ausgesprochen.

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Vorausgesetzt, die Impfstoffe erreichten die Praxen in ausreichender Menge, würden die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte die Corona-Schutzimpfungen dann rasch durchführen können, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, den Zeitungen der Essener Funke-Mediengruppe (Mittwoch).

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Montag angekündigt, dass zwei an die Omikron-Variante BA.1 angepasste Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna bereits Anfang September ausgeliefert werden sollen. Laut dem KBV-Vizevorsitzenden Stephan Hofmeister bilden die Empfehlungen der Stiko für Impfungen gegen Covid-19 die „wissenschaftliche Richtschnur, nach der sich die Ärztinnen und Ärzte orientieren“.

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Der Impfstoff muss durch die EU-Kommission aber erst noch bewilligt werden. „Derzeit gehen wir davon aus, dass die Europäische Kommission sowohl den an die BA.1-Variante angepassten Impfstoff von Biontech/Pfizer als auch den von Moderna am 1. oder 2. September 2022 zulassen wird“, heißt es in einem Schreiben von Gesundheitsminister Lauterbach. „Nach den vorliegenden Studiendaten wirken die Impfstoffe deutlich besser gegen die derzeit vorherrschende BA.5-Variante als der Impfstoff der ersten Generation.“

RND/epd/dpa

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