Ein Drittel der Bevölkerung ist geboostert

Mehr als 490.000 Corona-Neuinfektionen in Südkorea – Bestatter und Krematorien überlastet

Menschen in Seoul warten auf ihren Covid-Test.

Menschen in Seoul warten auf ihren Covid-Test.

Mehr als zehn Millionen Corona-Infektionen verzeichnet Südkorea am Mittwoch seit Beginn der Pandemie. Das entspreche fast 20 Prozent der Bevölkerung, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Zahlen stammten von südkoreanischen Behörden. Auch die Zahl der Todesfälle steige – so sehr, dass landesweit immer mehr Krematorien und Bestattungsunternehmen an ihre Kapazitätsgrenzen gelangten.

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Die koreanische Gesundheitsbehörde meldete am Dienstag mehr als 490.000 neue Corona-Fälle und damit den zweithöchsten Tageswert, der bisher in dem Land aufgezeichnet worden ist. Knapp 13.500 Menschen sind in Südkorea bisher an oder mit dem Virus gestorben, davon mehr als 290 am Dienstag. Noch immer liegen die Infektions‑ und Todesraten allerdings niedriger als anderswo, berichtet Reuters. Denn fast 87 Prozent der 52 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner seien doppelt geimpft und ein Drittel (63 Prozent) sei geboostert.

Engpässe in Seoul

Die hohe Zahl Verstorbener hat das Gesundheitsministerium dazu veranlasst, Krematorien landesweit anzuweisen, länger zu arbeiten. Außerdem sollen Bestattungsinstitute ihre Kapazitäten erweitern. Besonders in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, gebe es Engpässe. In anderen Regionen hätten Bestatter und Krematorien dagegen noch Kapazitäten frei.

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RND/saf

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