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Neue Studie beunruhigt: Wirken die chinesischen Vakzine überhaupt gegen Omikron?

In China kommen nur Impfstoffe zum Einsatz, die auch dort entwickelt und produziert wurden. Hauptsächlich werden die chinesischen Vakzine Sinopharm und Sinovac verimpft.

Das Coronavirus hat die Welt im Griff. China, wo vor mehr als zwei Jahren die ersten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet wurden, schaffte es bislang mit sehr strengen Regeln, seine Zahlen niedrig zu halten. Nun wurde aber erstmals die neue Virusvariante Omikron in dem Land entdeckt. Wirken die chinesischen Impfstoffe auch gegen die Mutation?

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China verimpft nur eigene Vakzine

China gilt als das Land mit den meisten verabreichten Impfdosen. Die Volksrepublik habe bis Anfang Januar etwa 2,9 Milliarden Impfdosen verabreicht, sagt der Sprecher der Nationalen Gesundheitskommission Mi Feng. Damit seien 1,2 von 1,4 Milliarden Menschen in China gegen das Coronavirus geimpft.

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In dem ostasiatischen Land kommen aber nur Impfstoffe zum Einsatz, die auch dort entwickelt und produziert wurden. Hauptsächlich werden die chinesischen Vakzine Sinopharm und Sinovac verimpft. Die beiden chinesischen Impfstoffe scheinen den Daten einer Studie der Universität Hongkong (HKU) zufolge aber eine unzureichende Antikörperantwort gegen Omikron zu liefern. Demnach schütze selbst eine dritte Dosis des chinesischen Vakzins nicht vor einer Infektion mit der Omikron-Variante.

Wenige Chinesen mit Corona infiziert

Zwar schütze die Impfung mit den chinesischen Vakzinen vor schweren Verläufen und Krankenhauseinweisungen. Vor einem tödlichen Verlauf schützen Sinovac und Sinopharm aber weniger gut als die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna. Der Studie zufolge könnte der Schutz aber durch die Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff wieder aufgebaut werden. Bislang weigert die chinesische Regierung sich aber, andere Impfstoffe ins Land zu lassen. Verhandlungen dazu waren zwar mehrfach angedacht, platzten aber immer wieder.

Wegen der Null-Covid-Strategie und den autoritären Regeln des Landes haben sich nach offiziellen Angaben erst 100.000 der 1,4 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohnern Chinas mit dem Coronavirus infiziert. Eine „natürliche“ Immunität ist dort daher kaum oder nur sehr wenig gegeben. Als seine derzeit „größte Sorge“ hatte auch schon der Virologe Christian Drosten China kurz vor Weihnachten bezeichnet.

Schon bei kleineren Ausbrüchen reagiert die chinesische Regierung mit strengen Lockdowns und Massentests. Ob das bei der Ausbreitung der Omikron-Variante noch helfen wird, bezweifeln internationale Experten aber stark.

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