Modellprojekt

Hausärzte in Sachsen sollen mit Corona-Impfung beginnen

12.03.2021, Sachsen-Anhalt, Wernigerode: Im regionalen Impfzentrum wird eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca aufgezogen.

12.03.2021, Sachsen-Anhalt, Wernigerode: Im regionalen Impfzentrum wird eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca aufgezogen.

Dresden/Leipzig. Hausärzte in Sachsen haben die Verzögerung beim Start der Corona-Impfungen in den Arztpraxen kritisiert. "Eigentlich sollte es schon losgehen, aber noch ist nicht in allen Praxen Impfstoff da", sagte Allgemeinmediziner Klaus Lorenzen, stellvertretender Vorsitzender des Sächsischen Hausärzteverbandes, der Deutschen Presse-Agentur. Er gehört mit seiner Praxis in Langebrück bei Dresden zu den 39 Modellpraxen, mit denen das Gesundheitsministerium das Impfen über die Hausarztpraxen testen will. Lorenzen hatte am Donnerstag 200 Dosen des Astrazeneca-Impfstoffes erhalten.

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Laut Lorenzen soll in den Modellpraxen unter anderem getestet werden, wie es mit der Logistik klappt, der Einbestellung der Patienten, der Übermittlung der Impfzahlen und der Abrechnung. Mit den Erkenntnissen sollen dann nach Ostern mehr Praxen in Sachsen einbezogen werden.

Impfstart bei Hausärzten am Montag

Am Montag sollten laut Gesundheitsministerium die Impfungen in den ausgewählten Praxen starten. Mit dem Modellprojekt soll laut Sozialministerium der Übergang in die regelhafte Verimpfung bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Fläche erprobt werden.

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Vorgesehen ist dafür der Astrazeneca-Impfstoff, den das Deutsche Rote Kreuz (DRK) an die 39 Praxen verteilt. Warum nicht mehr Hausärzte einbezogen werden? „Weil einfach nicht genug Impfstoff da ist“, so Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Im Vogtland, das derzeit als Corona-Hotspot im Freistaat gilt, sollen allerdings alle Hausärzte impfen.

Von LVZ/dpa

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