Studie: Medikament könnte bei schweren Verläufen von Covid-19 helfen

Von den Patienten und Patientinnen, die mit Tofacitinib behandelt wurden, kam es bei rund 18 Prozent entweder zu Atemversagen oder zum Tod (Symbolbild).

Von den Patienten und Patientinnen, die mit Tofacitinib behandelt wurden, kam es bei rund 18 Prozent entweder zu Atemversagen oder zum Tod (Symbolbild).

In einer klinischen Studie hat sich das Medikament Tofacitinib als vielversprechend bei der Behandlung schwerer Verläufe von Covid-19 erwiesen. Das Arzneimittel soll eine überschießende Reaktion des Immunsystems verhindern, die die Lunge schädigt und für Covid-19-Patienten und Patientinnen lebensgefährlich sein kann.

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Der Pharmakonzern Pfizer erforscht die Wirkung von Tofacitinib in Zusammenarbeit mit dem Hospital Israelita Albert Einstein in Sao Paulo. In einem Versuch mit 289 Probanden und Probandinnen konnte der Wirkstoff dabei die Sterblichkeit von hospitalisierten Covid-19-Patienten senken.

Sterblichkeit um die Hälfte verringert

Von den Patienten und Patientinnen, die mit Tofacitinib behandelt wurden, kam es bei rund 18 Prozent entweder zu Atemversagen oder zum Tod. In einer Vergleichsgruppe von Patienten und Patientinnen, die statt Tofacitinib ein wirkungsloses Scheinmedikament erhielten, war das bei rund 29 Prozent der Fall.

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Insgesamt starben nach der Gabe von Tofacitinib 2,8 Prozent der Patienten und Patientinnen damit nur halb so viele wie in der Placebo-Gruppe, in der es 5,5 Prozent waren.

Bevor Tofacitinib zugelassen werden könnte, müssen noch weitere Studien durchgeführt werden. Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments müssen dafür noch bei einer größeren Anzahl von Kranken belegt werden.

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