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Virologin: Teile Tirols möglicher Hotspot für Ausbreitung der Südafrika-Mutation

Laut den jüngsten Zahlen von Ende vergangener Woche dürfte in Teilen Tirols aktuell in etwa die Hälfte der durch eine Mutation verursachten Infektionen auf die südafrikanische Variante zurückgehen, sagte die Virologin Dorothee von Laer.

Laut den jüngsten Zahlen von Ende vergangener Woche dürfte in Teilen Tirols aktuell in etwa die Hälfte der durch eine Mutation verursachten Infektionen auf die südafrikanische Variante zurückgehen, sagte die Virologin Dorothee von Laer.

Innsbruck. In Österreich mehren sich nach Ansicht einer Virologin die Anzeichen, dass Teile des Bundeslands Tirol ein Schwerpunkt bei der Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Mutation sind. Laut den jüngsten Zahlen von Ende vergangener Woche dürften dort aktuell in etwa die Hälfte der durch eine Mutation verursachten Infektionen auf diese Variante zurückgehen, sagte die Virologin Dorothee von Laer von der Medizinischen Universität Innsbruck der Zeitung „Der Standard“ (Mittwoch).

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Fälle sind kein kleines Cluster mehr

„Wir haben mittlerweile 80 Fälle und sicher eine große Dunkelziffer. Das ist nicht mehr ein kleines Cluster“, sagte die Expertin der Deutschen Presse-Agentur. Sie habe zwar keinen Überblick über das gesamte Bundesland, allerdings sei nach ihren Untersuchungen die Region zwischen Innsbruck und der deutschen Grenze bei Kufstein betroffen.

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Von Laer sprach sich dafür aus, die Mobilität einzuschränken und auch die für den 8. Februar geplante Öffnung der Geschäfte in ganz Österreich in Tirol zumindest um eine Woche zu verschieben. Noch könne man die Ausbreitung dieser Variante vielleicht verlangsamen und zumindest Zeit gewinnen.

Bereits zwei Subtypen der Mutation nachgewiesen

Dies sei angezeigt, da die südafrikanische Variante selbst schon wieder zumindest zwei zusätzliche Mutationen aufweise. Sie seien ein „Tiroler Subtyp“ der südafrikanischen Variante, so von Laer. Bedenklich sei die Entwicklung, weil neueste Studien den Schluss nahelegten, dass die Impfungen weniger gegen die Mutation wirkten und auch der natürliche Schutz durch Antikörper nach einer Erkrankung kaum gegen diese Variante helfe.

RND/dpa

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