Corona-Infektionen am Broadway: Mehrere Musicals müssen pausieren

Ein Schild weist auf abgesagte Aufführungen hin.

Ein Schild weist auf abgesagte Aufführungen hin.

New York. Wegen neuer Corona-Fälle pausieren mitten in der umsatzstärksten Zeit des Jahres mehrere Musicals am New Yorker Broadway. So soll beispielsweise das Hit-Musical „Hamilton“ am 27. Dezember fortgesetzt werden, „Aladdin“ hat erst wieder am 26. Dezember eine Vorstellung und „Ain‘t Too Proud“ über die Temptations verlängert seine am 15. Dezember begonnene Corona-Pause bis mindestens 26. Dezember.

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Alle drei Produktionen haben per Twitter mitgeteilt, dass es im Team der Musicals zu Impfdurchbrüchen gekommen sei. Das Team hinter „Jagged Little Pill“ mit Songs der kanadischen Sängerin Alanis Morissette kündigte an, aus einer am 17. Dezember begonnen Pause nicht mehr zurückzukehren und die Produktion komplett einzustellen.

Mehr als ein Dutzend Broadway-Stücke mussten wegen Corona Vorstellungen absagen

Mehr als ein Dutzend der rund 40 am Broadway gezeigten Musicals und Theaterstücke mussten bisher wegen einer starken Corona-Welle durch die Omikron-Variante Vorstellungen absagen. Eine komplette Schließung soll es aber nicht geben, hatte Charlotte St. Martin, Präsidentin des Branchenverbands Broadway League, dem „Hollywood Reporter“ am Montag gesagt. Jede Produktion treffe individuelle Entscheidungen. Generell gilt seit der Wiedereröffnung der Theater eine Masken- und Impfpflicht.

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Die Wochen rund um Weihnachten und Neujahr sind üblicherweise am Broadway besonders umsatzstark, häufig werden zu den regulären acht Vorstellungen pro Woche weitere Sondervorstellungen angesetzt. 2019 wurden in der Woche vor dem 29. Dezember laut Broadway League Tickets für 55 Millionen Dollar verkauft (49,4 Millionen Euro).

RND/dpa

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