Ohrfeige mit Folgen

Oscar-Akademie will schon Freitag über Schritte gegen Will Smith beraten

Will Smith weint, als er bei der 94. Verleihung der Academy Awards in Hollywood den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle in dem Film «King Richard» entgegennimmt. Kurz zuvor war es zu der Ohrfeige gekommen.

Will Smith weint, als er bei der 94. Verleihung der Academy Awards in Hollywood den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle in dem Film «King Richard» entgegennimmt. Kurz zuvor war es zu der Ohrfeige gekommen.

Los Angeles. Nach dem Ohrfeigen-Eklat um Will Smith (53) möchte die Oscar-Akademie einem Medienbericht zufolge früher als geplant über mögliche Maßnahmen gegen den Schauspieler beraten. Das Treffen solle bereits an diesem Freitag stattfinden - und damit zehn Tage früher als ursprünglich vorgesehen, wie aus einem Brief von Akademiepräsident David Rubin hervorgeht, aus dem der US-Sender „CNN“ zitierte.

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Will Smith hatte am vergangenen Freitag seinen Austritt aus der Academy bekanntgegeben. „Es liegt im besten Interesse aller Beteiligten, dass diese Angelegenheit zügig bearbeitet wird“, wurde Rubin von „CNN“ zitiert.

Ohrfeige nach Witz über Smiths Ehefrau Jada Pinkett

Smith hatte dem Komiker Chris Rock bei der Oscar-Gala am 27. März auf der Bühne eine Ohrfeige verpasst, nachdem dieser einen Witz über Smiths Ehefrau Jada Pinkett gemacht hatte. Kurz darauf wurde Smith für seine Rolle im Tennisdrama „King Richard“ als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

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Zwei Tage danach trat der Vorstand zusammen und verkündete die Einleitung eines Disziplinarverfahrens. Smith habe mit seinem Verhalten bei der Preisgala gegen die Richtlinien der Academy of Motion Picture Arts and Sciences verstoßen, hieß es in einer Stellungnahme. Eine mögliche Folge wäre auch der Ausschluss des Schauspielers auf dem Verband gewesen.

RND/dpa

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