Vier Konzerte in Deutschland

Frust bei Rammstein-Fans: Probleme bei Vorverkauf für Europatour 2023

Wenn Rammstein kommt, dann brennt es, auch beim ersten Berliner Konzert am Samstag im Olympiastadion.

Wenn Rammstein kommt, dann brennt es.

Die Rockband Rammstein geht im kommenden Jahr erneut auf Tour durch Europa. Viermal werden sie auch in deutschen Stadien auftreten: Die Musiker um Sänger Till Lindemann (59) spielen am 7. und 8. Juni 2023 im Münchener Olympiastadion sowie am 15. und 16. Juli 2023 in ihrer Heimatstadt Berlin, dort wie bei den ersten beiden Teilen der Stadiontournee durch Europa ebenfalls wieder im Olympiastadion.

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Der offizielle Vorverkauf startete an diesem Donnerstag (8. September) um 10 Uhr auf der Ticketplattform Eventim. Zwei Tage zuvor, am 6. September, konnten bereits Mitglieder des Rammstein-Fanclubs LIFAD (Jahres­mitgliedschaft kostet 25 Euro) mit einem Vorverkaufs­recht Eintrittskarten erwerben. Doch genau für diese Personen gab es erhebliche Schwierigkeiten, wie einige Fans auf Twitter mitteilten.

So habe Eventim die Plätze in den Stadion zwar in Kategorien aufgeteilt (zwischen 96,80 Euro und 149,60 Euro pro Ticket), aber nicht dazu­geschrieben, wo sich welche Kategorie tatsächlich befindet. Die Fans mussten ihren Platz also „blind“ kaufen, was durchaus zu Fehlkäufen geführt haben könnte. Andere Userinnen und User schrieben, dass eine detaillierte Beschreibung erst im Warenkorb angezeigt wurde. Für manche, die schnell sein wollten, war das aber zu spät und unübersichtlich.

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Wo sind die Plätze? „Das ist lächerlich, Eventim“

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Eine Twitter-Userin beklagte, dass sie nicht habe erkennen können, welches die sogenannte Feuerzone sei. Das ist bei Rammstein-Konzerten der Bereich direkt vor der Bühne, in dem es schon mal etwas wärmer werden kann. „Das ist lächerlich, Eventim“, schrieb sie.

Eine andere Twitter-Nutzerin scherzte: „Hey, lass uns einfach mal Tickets im Rammstein-Vorverkauf in Kategorien eins bis zwölf durchnummerieren, ohne zu sagen, wo welche im Stadion ist! Eventim, geile Idee.“

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Medienberichten und Berichten von Fans in den sozialen Netzwerken nach zu urteilen, habe das Kategorie-Platz-Problem etwa anderthalb Stunden nach dem Vorverkaufs­start für Mitglieder gedauert. Mittlerweile hat Eventim die Platzvergabe wie gewohnt transparent gemacht. Das Unternehmen äußerte sich bislang nicht zu den Problemen.

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Lange Wartezeiten nach öffentlichem Verkaufsstart von Rammstein-Tickets

Doch der Frust nimmt auch nach dem öffentlichen Verkaufsstart am Donnerstag­vormittag nicht ab. Traditionell ist der Andrang auf Rammstein-Konzerten riesengroß und es kommt immer wieder zu langen Wartezeiten. Auf Twitter berichten Userinnen und User, dass sie teils mehr als eine halbe Stunde haben warten müssen, bis sie aus dem Wartebereich zu den Tickets gelassen worden seien. Ein Nutzer habe nach 50 Minuten „kaum noch Hoffnung“.

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Ein anderer Nutzer, der sich offenbar schon länger im Eventim-Warte­bereich befindet, scherzt: „Seit 10 Uhr dürfte die Produktivität in der deutschen Wirtschaft spürbar nachgelassen haben.“ Eine weitere Userin, die es durch den Warteraum geschafft hat, ist enttäuscht: „Ich bin drin, kann aber nichts machen, weil überall ‚Unerwarteter Fehler‘ steht. Danke für nichts.“

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Rammstein geben insgesamt 20 Konzerte in Europa

Über ihre Homepage kündigten Rammstein vergangene Woche neben den vier Konzerten in Deutschland auch Konzerte in 2023 in Vilnius (Litauen, 22. Mai), Helsinki (Finnland, 27. und 28. Mai), Odense (Dänemark, 2. Juni), Trencin (Slowakei, 14. Juni), Bern (Schweiz, 17. und 18. Juni), Madrid (Spanien, 23. Juni), Lissabon (Portugal, 26. Juni), Padua (Italien, 1. Juli), Groningen (Niederlande, 6. Juli), Budapest (Ungarn, 11. Juli), Paris (Frankreich, 22. Juli), Wien (Österreich, 26. Juli), Chorzów (Polen, 30. Juli) und Brüssel (Belgien, 4. August) an.

Zuletzt spielten Rammstein beim zweimal coronabedingt verschobenen zweiten Teil der aktuellen Tournee allein zehn gefeierte Konzerte in Deutschland. Mit den aktuellen Terminen in Nordamerika stehen Lindemann, die Gitarristen Richard Kruspe (55) und Paul Landers (57), Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz (55), Bassist Oliver Riedel (51) und Schlagzeuger Christoph Schneider (56) bei 42 Konzerten auf der Bühne. Beim ersten Teil besuchten 2019 mehr als eine Million Fans die 30 Shows, davon ebenfalls zehn Auftritte in Deutschland.

RND/nis mit dpa

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