In der BSTU-Außenstelle Leipzig

Ausstellung „Gruftis in der DDR“: Eine Subkultur im Fokus der Stasi

Blick in die Ausstellung "Gruftis, Punks und Co. Alternative Jugend im Visier der Stasi"

Blick in die Ausstellung "Gruftis, Punks und Co. Alternative Jugend im Visier der Stasi"

Mitte der 1980er Jahre breitete sich die Jugendkultur der Gruftis über West-Berlin und Westdeutschland auch in weite Teile der DDR aus. Bis 1989 zählte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) mehr als 600 Anhänger der Szene, viele in Ost-Berlin, aber auch in den Bezirken Dresden, Halle, Karl-Marx-Stadt oder Leipzig.

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"Gruftis" wie auch andere alternative Subkulturen wurden aufgrund ihres Erscheinungsbilds von der Stasi beobachtet und in einer Sonderkartei der "negativ-dekadenten Jugendlichen" erfasst. Sie versuchte, diese Gruppierungen insbesondere durch die Anwerbung von Spitzeln von innen heraus zu „zersetzen.

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In der Präsentation werden Fotos und Dokumente gezeigt, die der Staatssicherheitsdienst über die "Grufti-Szene" anlegte.

„Gruftis, Punks & Co. Alternative Jugend im Visier der Stasi“; Archivpräsentation vom 1. Juni bis 30. September 2022 (verlängert bis 31. Dezember 2022), Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig, Eintritt frei.

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