Zum Buchmesse-Start

Mehrere hundert Menschen demonstrieren in Leipzig gegen rechte Verlage

Demo der Aktion #verlagegegenrechts zum Start der Leipziger Buchmesse.

Demo der Aktion #verlagegegenrechts zum Start der Leipziger Buchmesse.

Leipzig. Kurz vor der Eröffnung der Buchmesse haben am Mittwoch in Leipzig schätzungsweise über 400 Menschen gegen rechte Verlage demonstriert. Der Protest ist Teil einer Aktion, die unter dem Twitter-Hashtag #verlagegegenrechts läuft. Damit wollen die Initiatoren gegen die Präsenz von Verlagen wie Antaios oder Compact demonstrieren.

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Auf der Kundgebung vor dem Gewandhaus beklagten Redner Alltagsrassismus und eine zunehmende Meinungsdominierung rechter Verlage. Eingebunden in den Protest war die Aktion Büchermeer. Viele Menschen hatten dafür ihr Lieblingsbuch mitgebracht und hielten es für ein Foto in den Himmel. Zu größeren Störungen der Kundgebung kam laut Augenzeugen nicht. Laut Polizei mussten sieben Personen von der Demonstration ferngehalten werden, weitere Folgen hielten die Beamten allerdings nicht für möglich.

Seit Monaten wird über eine Präsenz von rechten Verlagen auf der Leipziger Buchmesse demonstriert. Anfang Januar hatte Buchmessechef Oliver Zille ein Verbot für nicht umsetzbar erklärt. Die Initiatoren von #verlagegegenrechts planen am Rande der Buchmesse mehrere Lesungen und Infoabend. Bereits in den vergangenen Jahren gab es direkt auf der Messe Protestaktionen.

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luc

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