Buchmesse und „Leipzig liest“

Preis der Leipziger Buchmesse: 161 Verlage haben 465 Titel eingereicht

Vor der Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse 2022 in der Glashalle der Messe. Die dazugehörige Buchmesse war abgesagt worden. Ende April 2023 soll alles wieder wie immer sein.

Vor der Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse 2022 in der Glashalle der Messe. Die dazugehörige Buchmesse war abgesagt worden. Ende April 2023 soll alles wieder wie immer sein.

Leipzig. Für den Preis der Leipziger Buchmesse haben 161 Verlage 465 Titel eingereicht. Die Auszeichnung wird In den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben und ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert, alle Sieger erhalten jeweils 15.000 Euro Preisgeld. Für jede Nominierung gibt es zudem 1000 Euro. 2022 gewannen Tomer Gardi, Anne Weber und Uljana Wolf die Preise.

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Am 23. März gibt die Jury die Liste der Nominierten bekannt, am 27. April werden in der Glashalle der Leipziger Messe die Gewinner bekanntgegeben. Die Leipziger Buchmesse findet in diesem Jahr später als gewohnt statt: vom 27. bis 30. April. Dafür stellt der Bund drei Millionen Euro zur Verfügung. Wegen der Maßnahmen gegen die Pandemie hatte die Buchmesse 2020 bis 2022 dreimal in Folge abgesagt werden müssen.

Es gebe unter den aktuellen Bewerbungen für die Preise ein „enormes Spektrum an Schreibweisen, Themen und auch den Drang in allen drei Bereichen, die individuellen und gesellschaftlichen Denkräume offenzuhalten“, sagt Jury-Chefin Insa Wilke. Im Sachbuchbereich würden allerdings erneut naturwissenschaftliche Titel vermisst. Dafür bildeten viele Titel gesellschaftspolitische Debatten ab, zum Beispiel Vorstellungen von Freiheit und Gerechtigkeit. Zur Jury gehören außerdem Moritz Baßler, Anne-Dore Krohn, Andreas Platthaus, Shirin Sojitrawalla, Maryam Aras und Cornelia Geißler.

Neue Formate bei „Leipzig liest“

Die Leipziger Buchmesse will 2023 erstmals auf Tour gehen. Unter dem Motto „Your Place to Read“ sollen zwischen Februar und April zwölf Veranstaltungen in Buchhandlungen stattfinden. Die Lese-Tour ist in Städten im deutschsprachigen Raum geplant.

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Zur Buchmesse gehört das Festival „Leipzig liest“, das größte Lesefest Europas. Überraschende Impulse versprechen sich die Organisatoren von einer neuen Bühne für „Autor:innenbegegnungen“. Unter jeweils einem thematischen Schwerpunkt werden fünf bis sechs Werke vorgestellt, teilte die Buchmesse am Montag mit. Begleitende Paneldiskussionen sowie Büchertische ermöglichen persönliche Gespräche mit den Autorinnen und Autoren.

Erstmals öffnet das Forum für eine offene Gesellschaft. In einstündigen Slots werden gesellschaftliche Themen rund um Vielfalt und Diversität diskutiert. Zahlreiche weitere politische Bühnen wie das Café Europa oder Forum Weltweit ermöglichen Denkräume für internationale Diskussionen. Um ukrainischen Verlegern und Autoren Raum zu geben, öffnet eine eigene Bühne.

www.leipziger-buchmesse.de

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Von jaf

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