Sängerin Joy Fleming ist tot

Joy Fleming.

Joy Fleming.

Sinsheim. „Sie haben die beste Stimme, die ich je in Deutschland gehört habe“ – dieses Lob für Joy Fleming kam aus berufenem Munde. Janis Joplin lobte Flemings Dreioktavenstimme, als die im Vorprogramm ihres Frankfurt-Konzert auftrat. Die 1944 als Erna Raad in der Pfalz geborene Tochter einer Verkäuferin kam durch die amerikanischen GIs an ihrem späteren Wohnsitz Mannheim zu der Musik ihres Lebens – dem Soul und Blues.

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Ihre Karriere wurde zunächst von Brücken bestimmt. 1975 trat sie für Deutschland mit „Ein Lied kann eine Brücke sein“ beim Grand Prix d’Eurovision in Stockholm auf, dem Vorgänger des ESC, und wurde nur drittletzte. Ihr „Neckarbrücken-Blues“, spontan bei einer Session eingesungen, wurde hingegen zu ihrem Markenzeichen. Der erste echte Blues in deutscher Mundart, ihrem Mannheimer Dialekt.

Seit 40 Jahren lebte Joy Fleming mit ihrem Partner und Musikerkollegen Bruno Masselon auf einem Bauernhof mit angeschlossenem Studio in Sinsheim bei Mannheim.

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Von RND/dpa

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