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Tipps und Ideen für die Zubereitung

In Speck, Teig oder Alufolie: So schmeckt Spargel auch vom Grill

Spargel im Speckmantel: Das schmeckt auch vom Rost.

Die Sonne kommt raus, der Grill wird entstaubt und der Spargel sprießt aus der Erde. Die Spargelzeit ist gestartet und so kommt auch die Grillsaison langsam aber sicher ins Rollen. Warum also nicht beides kombinieren? Denn nicht nur Fleisch macht sich super auf dem Rost, auch zahlreiches Gemüse schmeckt gegrillt – wie auch der Liebling der Deutschen: der Spargel. Aber wie gelingt er auf dem Grill?

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Weißen Spargel grillen

Wer sich für den weißen Spargel entscheidet, bereitet ihn vor dem Grillen erst einmal genauso vor wie üblich. Heißt: Den Spargel schälen und die harten Enden abschneiden. Soll er direkt auf das Gitter, empfiehlt es sich ihn mit etwas Öl einzupinseln, damit er sich hinterher leichter davon löst. Dabei sollte aber natürlich ein hitzebeständiges Öl, wie Sonnenblumen- oder Rapsöl, gewählt werden. Auf dem Rost braucht der ungekochte Spargel etwa 30 Minuten.

Soll es schneller gehen, kann er vorher für einige Minuten vorgekocht werden. Dafür entweder den Spargel in gesalzenem Wasser kochen lassen, im Spargeltopf dämpfen oder in den Backofen geben. Bei den letzten beiden Methoden behält der Spargel am meisten Geschmack. Nach dem Vorkochen im Wasser sollten die Stangen noch einmal mit einem Tuch abgetupft werden. Um den Spargel im Ofen zuzubereiten diesen einfach mit etwas Butter und Salz in Pergamentpapier oder Alufolie einwickeln oder in eine Auflaufform geben und bei etwa 160 Grad Celsius 10 bis 15 Minuten in den Ofen schieben. Nach 30 Minuten ist er gar.

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Grünen Spargel grillen

Der grüne Spargel macht noch weniger Arbeit. Da er meist eine dünnere Schale als sein weißer Kollege hat, braucht er nicht geschält zu werden. Es reicht das untere, harte Ende abzuschneiden. Weil er auch generell dünner ist, braucht er im Normalfall weniger Garzeit auf dem Grill. Daher ist ein Vorgaren beim grünen Spargel nicht notwendig. Insgesamt braucht er dann etwa 15 Minuten auf dem Grill.

Aber: Sowohl für den weißen als auch den grünen Spargel gilt: Wann er auf dem Grill tatsächlich fertig ist, kann ganz individuell vom Grill abhängen – ob Kohle-, Gas- oder Elektrogrill. Wer unsicher ist, kann den Spargel einfach mit einer Gabel leicht anstechen. Greift man den Spargel mit der Grillzange, zeigt sich meist aber auch bereits, ob dieser schon weich ist oder nicht.

Ideen für die weitere Zubereitung:

Wie viel vom Spargel benötigt wird, hängt natürlich davon ab wie viele andere Leckereien auf dem Grill landen oder zusätzlich serviert werden. Als Beilage reichen aber prinzipiell etwa 200 bis 300 Gramm Spargel pro Person. Wer ihn nicht einfach nur kahl auf das Rost legen möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten, den Spargel zuzubereiten.

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Spargel im Speckmantel

Eine klassische Variante, wie es viele auch aus der Pfanne kennen, ist der Spargel im Speckmantel. Hier empfiehlt es sich beim weißen Spargel wegen der längeren Garzeit jede Spargelstange einzeln mit dem Speck einzuwickeln. Gruppiert man zu viele Stangen, könnten einzelne von ihnen nicht richtig gar werden. Ansonsten sollte der Spargel vorher vorgegart werden. Bei grünem Spargel können bei Belieben bis zu drei Stangen auch zusammen gewickelt werden.

Bei dieser Variante ist es ebenfalls eine schöne Idee, den Spargel in kleinere Stücke zu schneiden, etwa in zwei oder drei Teile, und dann mit Speck einzuwickeln. So wird der Spargel eher zu einem Häppchen und mehr Leute können davon probieren.

Spargel mit Teig ummantelt

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Den Spargel vorher in kleinere Stücke zu teilen und als Häppchen zu servieren, bietet sich auch bei dieser Variante hervorragend an. Ähnlich wie bei der Speckversion kann es einfacher sein, weißen Spargel hier wenige Minuten vorzugaren und anschließend abzutupfen. Bei grünem Spargel ist das nicht nötig, da der Teig im Normalfall eine ähnliche Garzeit hat. Je nach Belieben eignet sich hier Blätterteig oder auch Pizzateig. Diesen einfach in ein bis zwei Zentimeter dicke Streifen schneiden und um den Spargel wickeln.

Wer möchte kann die Stangen vorher noch in Speck einschlagen. Wem Käse lieber ist, der sollte die Käsestreifen oder den Streukäse so auf dem Teigsteifen platzieren, dass links und rechts etwas Teig übersteht. Das minimiert das Risiko, dass später beim Grillen Käse herausläuft und in die Glut tropft. Werden die Stangen allerdings in einer Grillschale aus Alu oder Edelstahl platziert, sollte das wiederum kein Problem mehr sein. Dann kann der Käse auch auf die fertig eingerollten Stangen gestreut werden.

Spargel mit Kräuterbutter in Alufolie

Der Spargel muss nicht immer direkt auf den Grill – auch in Alufolie lässt er sich gut zubereiten und behält so auch noch viel Geschmack. Dafür den Spargel auf genügend Alufolie legen und die Folie an den Seiten hochziehen und so zu einer Schale aufstellen, dass später keine Flüssigkeit austreten kann. Danach die Kräuterbutter, egal ob in fester oder geschmolzener Form, auf dem Spargel verteilen. Diese kann auch ganz einfach selbst gemacht werden. Dafür weiche Butter mit frischen Kräutern, wie Schnittlauch und Petersilie, sowie mit Salz mischen.

Wer Zeit mitbringt, muss in diesem Fall nicht vorgaren. Die Garzeit variiert dann aber je nach Spargelsorte (siehe oben). Als umweltfreundlichere Variante kann statt der Alufolie auch eine Grillschale aus Edelstahl verwendet werden.

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Spargel mit Parmesan in Alufolie

Für diese Variante muss für den Spargel ebenfalls ein Aluschiffchen gebastelt werden. Am besten eignet sich hier tatsächlich der grüne Spargel. Etwas flüssige Butter über die Spargelstangen verteilen und dann den gerieben Parmesankäse darüber verstreuen. Wer mag, kann noch Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und darüber verteilen. Diese harmonieren schön mit dem Parmesan.

Spargel als Gemüsespieß

Auch aufgespießt macht sich der Spargel toll auf dem Grill – dann lässt er sich noch besser wenden. Dafür den Spargel in spießgerechte Stücke von etwa fünf Zentimetern Länge schneiden. Außerdem das Gemüse der Wahl schneiden, hier eignen sich besonders Pilze, Paprika oder auch Maiskolbenscheiben. Alles abwechselnd auf einem Schaschlikspieß aufreihen. Anschließend eine Marinade aus Öl (am besten hitzebeständiges Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl), Knoblauch und Salz machen und den Spieß damit einpinseln.

Spargel als Garnelenspieß

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Ähnlicher Gedanke, andere Zutaten – denn Spargel schmeckt auch mit Fisch. Den Spargel dafür ebenfalls in spießgerechte Stücke von etwa fünf Zentimetern Länge schneiden und dann im Wechsel mit Garnelen aufspießen. Tiefgekühlte Garnelen sollten dafür aufgetaut sein. Anschließend eine Marinade aus hitzebeständigem Öl, Knoblauch, Petersilie, etwas Zitronensaft und Salz zusammenmischen. Dann den Spieß damit einpinseln – und ab auf den Grill.

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