Wirtschaftsförderung

Altenburg macht Geschäfte: Stadt bietet Gründern ein Ladenlokal für Kurztests an

Dieser Laden in der Klostergasse kann ab Dezember kurzzeitig gemietet werden.

Dieser Laden in der Klostergasse kann ab Dezember kurzzeitig gemietet werden.

Altenburg. Mit einem neuen Angebot in bester Citylage will sich die Stadt Altenburg überregional ins Gespräch bringen. Produktanbieter jeglicher Couleur können ab Dezember für kleines Geld testen, wie ihr Angebot bei der Laufkundschaft ankommt. Die Basis dafür ist ein Ladenlokal in der Klostergasse 1 am Rande des Marktes, das für 80 Euro pro Woche gemietet werden kann. Mindestens sieben Tage lang, maximal drei Monate.

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Möglich macht das die Stadt Altenburg in Kooperation mit der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG). Der Laden, derzeit leer stehend, soll Gründern und Kreativen zur Verfügung stehen, um ihre Geschäftsidee oder ihr Produkt auf Nachfrage zu testen. Ziel sei es, dass Gründer das Geschäftsleben bei überschaubarem Risiko praktisch kennenlernen, teilt die Stadtverwaltung mit. Das Angebot richte sich aber auch an all jene, die ihr bereits bestehendes Konzept in der Innenstadt ausprobieren wollen.

„Wer etwas ausprobieren möchte, ist in der Skatstadt richtig“

„Wir haben viele Ladenflächen, die auf neues Leben warten. Das kann man als Nachteil sehen oder als Potenzial: Wir haben Platz für neue Ideen“, sagt Oberbürgermeister André Neumann (CDU). „Wer etwas Ausprobieren möchte, ist in der Skatstadt richtig.“ Zwei Interessenten gebe es bereits, in Kürze soll eine Werbeaktion in den Großräumen Leipzig und Chemnitz starten, berichtet Citymanagerin Katharina Schenk. „Denn wir möchten vor allem dort, wo man Altenburgs Vorzüge kaum kennt, auf das Potenzial unserer verfügbaren Ladenräume aufmerksam machen.“

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Das Gründergeschäft in der Klostergasse ist 30 Quadratmeter groß und bekommt eine Grundausstattung: Regale, Verkaufstresen, Tisch und Stühle. Alles andere können die Mieter auf Zeit individuell gestalten – zum Beispiel das Schaufenster. Eine reine Büronutzung ist nicht gewünscht – der Laden soll wenigstens 20 Stunden pro Woche für Publikumsverkehr geöffnet sein.

Stadt unterstützt mit Kontakten

Den Gründern werde zudem ein breites Netzwerk an Kontakten zu lokalen Gewerbetreibenden und relevanten Förderstellen geboten. Und wer nach dieser befristeten Probezeit in Altenburg weitermachen will, hat in der Skatstadt diverse Möglichkeiten, langfristige Mietverträge abzuschließen.

„Wenn sich verbreitet, dass man in Altenburg mit überschaubarem Risiko zum Gründer werden kann und vor Ort eine Kultur der Offenheit herrscht, ist das doch die beste Werbung für unsere Stadt“, findet OB Neumann.  Das Geschäft kann über das Referat Wirtschaftsförderung gemietet werden.

Anfragen an die Stadtverwaltung Altenburg, Referat Wirtschaftsförderung, Katharina Schenk, Markt 1, 04600 Altenburg. Oder per E-Mail an die Adresse katharina.schenk@stadt-altenburg.de.

Von Kay Würker

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