Finale der Kürbiswochen

Altenburgs neue Hoheit: Kürbisprinz Lenny I. überzeugte mit Farbe

Im Lichthof des Modehauses Fischer schnitzten Lotte (1) und Anne (8) einen Monsterkürbis, unterstützt von Susann Thieme (links) und Oma Kathrin Geißler.

Im Lichthof des Modehauses Fischer schnitzten Lotte (1) und Anne (8) einen Monsterkürbis, unterstützt von Susann Thieme (links) und Oma Kathrin Geißler.

Altenburg. Nein, damit hatte er nicht gerechnet: Der neunjährige Lenny ist seit Dienstag Altenburgs jüngster Prinz. Der Kürbisprinz. Gekürt beim großen „Kürbisfinale“ auf dem Markt, das den krönenden Abschluss der Altenburger Kürbiswochen bildete. Den Sieg sicherte sich Lenny durch seine Geschicklichkeit beim Kürbislauf beziehungsweise Kürbis-Zielwerfen, aber vor allem durch sein zweifelsohne standesgemäßes Erscheinungsbild. Tiefschwarz umrandete Augen, orangefarben geschminktes Gesicht und blonde Haare, die dank reichlich rotem Farbspray einwandfrei zu Berge standen: So sehen Kürbisprinzen aus!

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Die Kür des Kürbisprinzen

Der 9-jährige Lenny ist seit Dienstag Altenburgs jüngster Prinz. Der Kürbisprinz. Gekürt beim großen „Kürbisfinale“ auf dem Markt.

Ein Werk der stolzen Prinzen-Mama Janine Winkler aus Altenburg. „Wir wussten gar nicht, dass es heute einen Kostümwettbewerb geben wird. Total klasse“, freute sie sich über ihren „zufälligen“ Prinzen, der stolz seine Sieger-Medaille und einen Familien-Gutschein für das Labyrinthe-Haus von Oberbürgermeister André Neumann (CDU) überreicht bekam.

Farbenfrohes „Kürbisfinale“ in der „Farbküche“

Farbenfrohes „Kürbisfinale“ in der „Farbküche“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Schaurig-schöne Schminkgesichter in der Farbküche

Auch die Gesichter der Schwestern Marlen (7) und Marie (9) waren verziert mit Glitzer und Farben. Mit Oma Ute Schumann waren sie extra wegen der Kürbisparty aus Lossen in die Stadt gefahren. Dem halloweenmäßig gruseligen Wetter trotzten sie mit ausgedehntem Aufenthalt in der „Farbküche“, wo jede Menge Mädchen und Jungen sich erst von Yvonne Ammer hübsch-schaurig schminken ließen, um danach Kürbisse aus Pappmaché oder Stofftaschen zu bemalen. Derweil wurde vor dem Gebäude Kürbisbowle und frisch gekochtes Chutney serviert, der harsche Wind pustete den Duft frisch gebackener Waffeln über den Platz und ließ die beiden Hüpfburgen ordentlich wackeln.

Kürbisschnitzen am Modehaus

Geschützt im Lichthof des Modehauses Fischer rückten die einjährige Lotte und ihre achtjährige Schwester Anne einem Kürbis zu Leibe und verpassen ihm mit Unterstützung von Susann Thieme ein gruseliges Gesicht. Als sich die Dunkelheit bereits langsam über den Markt legte, drehen die kleinen Gäste zusammen mit Tanzpädagogin Anja Losse noch mal richtig auf und tanzten in Richtung Feiertag.

Von Maike Steuer

Mehr aus Altenburger Land

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen