Fotoprojekt

Ausstellung zeigt Ehrenamts-Porträts in der Brüderkirche

Jörg Neumerkel, Pfarrer Sandro Vogler und Jens Paul Taubert (v.l.) rücken bei einer Ausstellung in der Brüderkirche Ehrenamtliche in den Mittelpunkt.

Jörg Neumerkel, Pfarrer Sandro Vogler und Jens Paul Taubert (v.l.) rücken bei einer Ausstellung in der Brüderkirche Ehrenamtliche in den Mittelpunkt.

Altenburg. Bereits seit dem 1. August ist die Ausstellung "Ich dachte, ich muss etwas tun – Ehrenamt-Porträts " von Jens Paul Taubert und Jörg Neumerkel in der Taufhalle der Brüderkirche zu Gast. Im Kontext des "Stadtmensch-Festivals", entstanden, zeigt die Schau Porträts von 50 ehrenamtlich Engagierten aus der Region in verschiedenen Tätigkeitsfeldern. 20 davon sind in der Kirche aufgestellt.

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Aus dem Hintergrund ins Rampenlicht

„Es geht darum, Interesse für das Engagement zu wecken“, erklärt Jörg Neumerkel. „In unserer Zeit ist Fotografie ein dazu das passende Medium, eines, mit dem sich viele identifizieren können.“ In der Schau werden Personen gezeigt, die man nicht aus der regelmäßigen Berichterstattung kennt. Es gehe um die Menschen, die sonst eher im Hintergrund ehrenamtlich aktiv sind, so Neumerkel.

Diese Menschen seien für das Ehrenamt jedoch unverzichtbar und deshalb brauche es die entsprechende Wertschätzung. Das ist über die Ausstellung zweifelsohne möglich, die zudem zeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich zu engagieren.

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Reflektionen über Einsatz

Die Besucher der Ausstellung können sehen wie vielfältig das Ehrenamt in Altenburg ist. Somit sind die Porträts der ehrenamtlich Tätigen auch „die visuelle Umsetzung des Stadtmenschgedankens“, so Jörg Neumerkel. Auf diesem Weg ist auch Pfarrer Sandro Vogler, welcher bei dem Festival mitwirkte, auf die Ausstellung gestoßen. Er sieht das Potenzial, den Raum in der Brüderkirche als Bühne für Kunst zu nutzen und so zum Nachdenken anzuregen.

Das soll im besten Fall zur Tradition werden. Nachdenken, zum Beispiel über die „Alltagshelden“, wie Vogler die Engagierten nennt: „Ehrenamt geschieht zwischen den Zeilen, deshalb werden auch alltägliche Szenen gezeigt.“ Im Idealfall findet sich der Betrachter also selbst im Bild wieder. In diesem Zusammenhang findet sich inmitten der vielen Bilder auch ein Spiegel. Beim Blick hinein können sich die Besucher sich die Frage stellen, wie sie zum Ehrenamt stehen und in welchem Licht sie in diesem Kontext sich selbst sehen.

Gesprächsangebot am 23. August

Zur Diskussion darüber lädt Pfarrer Vogler herzlich am Donnerstag, den 23. August, um 18.00 Uhr ein. Vor Ort sind dann neben den Fotografen auch einige ehrenamtlich Engagierte aus der Stadt. Neben einer musikalischen Eröffnung wird es die Möglichkeit geben über die Ausstellung, das Engagement der Anwesenden und über alles andere rund um das Ehrenamt in Altenburg zu sprechen.

Von Valentin Rühlmann

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