Insolvenz

Destillerie: Derzeit keine weiteren Kündigungen geplant

Die Destillerie in Altenburg wird vom Insolvenzverwalter geführt.

Die Destillerie in Altenburg wird vom Insolvenzverwalter geführt.

Altenburg. Nach den 12 Kündigungen in der Altenburger Destillerie & Liqueurfabrik ist erst mal Schluss mit dem Schrumpfkurs in der Mitarbeiterschaft. Eine weitere Reduzierung des Personalbestandes „ist derzeit nicht geplant“, teilte auf OVZ-Nachfrage die Berliner Anwaltskanzlei Hermann Wienberg Wilhelm mit, unter deren Dach der Destille-Insolvenzverwalter Kai Dellit arbeitet. Wie berichtet, beschäftigt das Altenburger Unternehmen aktuell 53 Mitarbeiter – zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung im April waren es noch 65 Mitarbeiter. Gekündigt worden sei in allen Bereichen des Betriebes, berichtete die Kanzlei.

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Insolvenzverwalter: Keine Lohneinbußen

Lohneinbußen in der Belegschaft habe es durch die Pleite nicht gegeben. „Die Mitarbeiter erhielten und erhalten das Nettoentgelt in voller Höhe – seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wieder vom Unternehmen, vor der Eröffnung des Verfahrens aus dem Insolvenzgeld, das vom Insolvenzverwalter vorfinanziert wurde“, heißt es aus der Kanzlei. Denn Insolvenzgeld kann bei der Arbeitsagentur nur rückwirkend beantragt werden – im Fall der Destillerie ab dem 1. August, als das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet wurde.

Streichung von Produkten

Michael Schenk sei nach wie vor Geschäftsführer des Unternehmens, aber seit der Eröffnung des Verfahrens nicht mehr außenvertretungsberechtigt. Diese Aufgabe übernahm zum 1. August Kai Dellit. Der Insolvenzverwalter, der im April zunächst vorläufig eingesetzt worden war, hat verschiedene Sanierungsmaßnahmen gestartet. Unter anderem gab es Einschnitte in die Produktpalette. Artikel und Produkte, „mit denen das Unternehmen kein Geld verdient hat“, wurden aus dem Sortiment genommen.

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Von Kay Würker

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