Reaktionen auf Trennung bei RB

Hasenhüttl-Aus trifft Skatstadt-Bullen kalt

Ist nicht mehr RB-Leipzig-Trainer: Ralph Hasenhüttl.

Ist nicht mehr RB-Leipzig-Trainer: Ralph Hasenhüttl.

Altenburg/Leipzig. Ralph Hasenhüttl, Erfolgstrainer des Leipziger Fußball-Bundesligisten RB, wird seinen bis Sommer 2019 laufenden Vertrag nicht fortsetzen. Diese Nachricht schlug auch bei den Skatstadt-Bullen, dem offiziellen Fanclub von RB im Altenburger Land, wie eine Bombe ein.

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„Das ging mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf“, sagte Clubmitglied Thomas Hummel der OVZ. „Das war für mich schon ein kleiner Schock.“ Noch mehr treffe diese Nachricht aber seinen Sohn, der ein richtiger Hasenhüttl-Fan sei, meint der Saaraer, der skeptisch ist, dass der Coach so schnell ersetzt werden könne. „Das wird schwierig.“ Denn der Österreicher war ja nicht nur ein ausgezeichneter Trainer, sondern auch ein Sympathieträger.

Den Knackpunkt für das Aus sieht Hummel darin, dass sein Vertrag im Winter nicht verlängert wurde. Dafür gab es sicher Gründe, über die er aber nicht spekulieren möchte. Auf Anhieb fällt dem RB-Fan nicht ein, wer neuer RB-Trainer werden könnte. Gehandelt wurde eine kurze Zeit der bisherige Co-Trainer Zsolt Löw, der den Verein aber auch verlassen soll, wie es heißt. „Das Schlimmste wäre nun, wenn Hasenhüttl Trainer von Dortmund wird“, sagt Hummel. „Da falle ich vom Glauben ab.“

Überrascht zeigte sich am Donnerstag auch Achim Dathe. Obwohl der Vize-Präsident der Skatstadt-Bullen im Laufe der Saison gemerkt hat, dass irgendetwas nicht stimmt, vor allem in Phasen, wo Spiele verloren wurden, die Erfolglosigkeit anhielt. Als sich die Mannschaft gefangen habe, dachte Dathe aber, dass dies geklärt sei. „Aber jedes Ende ist auch ein neuer Anfang“, sagt er.

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Als Nachfolger favorisiert der Altenburger Unternehmer vor allem Marco Rose, Trainer von RB Salzburg. Womöglich komme aber jemand, den kaum einer auf der Rechnung hat. „Wer kannte zu Beginn der Saison zum Beispiel Domenico Tedesco, den Schalker Trainer?“, fragt Dathe. Das Zepter halte bei RB ohnehin Sportdirektor Ralf Rangnick in der Hand. Der Spielraum auch des neuen Trainers sei begrenzt.

Die Skatstadt-Bullen zählten zur Gründung vor zwei Jahren elf Mitglieder. Jetzt sind es über 150.

Von Jens Rosenkranz

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