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Schallmauer durchbrochen

Kampfjet verschreckt mit lautem Knall am Himmel Bewohner des Altenburger Landes

Ein Kampfjet der Bundeswehr hat am Dienstagabend einen lauten Knall am Himmel verursacht.

Ein Kampfjet der Bundeswehr hat am Dienstagabend einen lauten Knall am Himmel verursacht.

Altenburg.Ein extrem lauter Knall war am Dienstag gegen 17.50 Uhr über dem Altenburger Land zu hören und hat viele Bürger verschreckt. Vielerorts wackelten die Wände. Laut der Deutschen Flugsicherung München soll es ein Überschallknall eines Düsenjets gewesen sein. Dabei soll es sich um einen Eurofighter aus der Alarmrotte im oberbayerischen Neuburg an der Donau gehandelt haben, der aufgestiegen und in Oberfranken in den Überschallflug gegangen sei. Der Grund des Einsatzes sei eine zivile Maschine, zu der man den Funkkontakt verloren habe, heiß es. Um welche Maschine es sich handelt, ließ die Luftwaffe zunächst offen. Später hieß es, dass sich das Flugzeug mittlerweile im polnischem Luftraum befinde und der Eurofighter gegen 18 Uhr wieder abgedreht sei. Kräfte des Nato-Partners übernahmen die Maschine.

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Ein Sprecher der Luftwaffe bestätigte den Vorfall gegenüber der OVZ. Auslöser, warum der Eurofighter aufstieg, war eine abgebrochene Funkverbindung eines Passagierflugzeugs zur Bodenstation. Den Grund nannte der Sprecher nicht, ebenso nicht, woher das Flugzeug kam und zu welcher Gesellschaft es gehört. Mit solchen Informationen würde es ansonsten zu Komplikationen mit der betreffenden Fluggesellschaft kommen. Das wolle man nicht riskieren, sagte er. Nachdem das Flugzeug den deutschen Luftraum verließ, sei es von polnischen Kampfjets übernommen worden.

Bei Überschallflügen erreicht ein Kampfflugzeug eine Geschwindigkeit von mehr 1200 km/h. Der dabei entstehende sogenannte Überschallknall ist trotz enormer Flughöhe sehr deutlich am Boden zu hören, meist in einem Radius von 80 Kilometern.

Von Jens Rosenkranz

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