Aktion Rote Hand

Schüler-Protest gegen Kinder-Soldaten

Philipp Hoang, Valentin Rühlmann und Catrin Pengel (v.l.) legen am Dienstag im Landratsamt die von Schülern gestalteten Roten Hände als Zeichen des Protestes aus.

Philipp Hoang, Valentin Rühlmann und Catrin Pengel (v.l.) legen am Dienstag im Landratsamt die von Schülern gestalteten Roten Hände als Zeichen des Protestes aus.

Altenburg. Mit 1000 Roten Händen haben Schülervertreter von neun Regelschulen und Gymnasien aus dem Altenburger Land am Dienstag im Namen von über 1000 Klassenkameraden im Landratsamt gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten und gegen Rüstungslieferungen aus Deutschland in Krisenregionen protestiert.

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Dazu wurde ein Schreiben an Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) verlesen, das anschließend verschickt werden soll. Darin wird Maas aufgefordert, sich angesichts von deutschen Waffen in Kinderhänden für eine Reform der Rüstungsexportgesetzgebung einzusetzen. „Die Entscheidung über den Export von Waffen in andere Länder darf nicht anhand von temporären und subjektiven politischen Zielen erfolgen, sondern muss durch ein Gericht aufgrund von konkreter Gesetzgebung durchgeführt werden“, fordern die Schüler.

Diese Gesetze müssten die Ausfuhr von Waffen in Länder verbieten, bei denen schon der Verdacht besteht, dass Kinder als Soldaten missbraucht werden. Deutschland sei immer noch weltweit der zweitgrößte Exporteur von Kleinfeuerwaffen, obwohl sich die Bundesregierung angeblich gegen Kindersoldaten stark machen wolle, in deren Hände gerade diese Art der Waffen gelangt.

Das Projekt „Aktion Rote Hand – 2018“ ist eine Aktion von verschiedenen Kinderhilfswerken wie Unicef und World Vision. Dem wollen sich die Regelschüler und Gymnasiasten anschließen.

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Von ovz

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