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Gemeinderat

Starkenberg schafft Baurecht für einen weiteren Solarpark

Auf dem Areal der ehemaligen Ziegelei in Tegkwitz wurden erst im Januar die letzten beiden Schornsteine gesprengt.

Auf dem Areal der ehemaligen Ziegelei in Tegkwitz wurden erst im Januar die letzten beiden Schornsteine gesprengt.

Starkenberg.Zu ihrer jüngsten Sitzung am Dienstag machten die Mitglieder des Gemeinderates Starkenberg den Weg für den Bau eines weiteren Solarparks frei. Mit dem – bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung – mehrheitlich zustande gekommenen Abwägungs- und Satzungsbeschluss für den Solarpark Tegkwitz ist quasi Baurecht geschaffen. Unumstritten war es jedoch nicht, wie das Abstimmungsergebnis zeigt. Hinterfragt wurde, wieso auf das Areal keine Eigenheime kommen, sondern Photovoltaikanlagen bis nah an die Wohnbebauung.

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Bürgermeister weist Kritik zurück

Unter anderem Bürgermeister Wolfram Schlegel (Die Regionalen) argumentierte, dass der mittlerweile erreichte Zustand des Geländes nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass es sich um eine Industriebrache handelt. Den Standort der alten Ziegelei zu einem Eigenheimbauland zu entwickeln, wäre sehr teuer und aufwendig gewesen, wenn nicht gar unmöglich, so Schlegel. Darüber hinaus wurde erläutert, dass das Areal deswegen inzwischen so ordentlich aussieht, weil sich der Investor gekümmert habe. In der Verantwortung der Kommune wäre es wohl noch nicht so aufgeräumt.

Ebenfalls Baurecht, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden, wurde auch für einen Eigenheimstandort in der Gartenstraße in Starkenberg geschaffen. Auch dieser Beschluss wurde bei einer Gegenstimme nicht einhellig gefasst.

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Zweckverband schließt Baumaßnahme ab

Zudem wurde die Ratsversammlung darüber informiert, dass zwei Baumaßnahmen des Zweckverbandes Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land abgeschlossen wurden. Dabei handelte es sich zum einen um die Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung in der Gartenstraße in Tegkwitz. Zum anderen musste der ZAL in Neuposa einen eingebrochenen Abwasserkanal reparieren.

Gemeinde weiß nichts von Vollsperrung

Kritik gab es vom Bürgermeister, was die Sperrung der Landesstraße zwischen Mehna und Starkenberg betrifft. Diese war Anfang der Woche wegen einer Sofortreparatur dicht gemacht worden. „Es kann aber nicht sein, dass wir als Gemeinde nicht informiert werden, erst recht, wenn es sich um eine so wichtige Straße handelt, auf die jetzt zur Erntezeit die Landwirtschaft angewiesen ist“, so Schlegel, der zudem beklagte, dass keine Umleitung ersichtlich war.

Wie das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr erläutert, war die Vollsperrung aus arbeitsschutztechnischen Gründen nötig. „Die Straße musste repariert werden und sie ist zu schmal, um das bei laufendem Verkehr zu tun“, so Regionalleiter Ulrich Wenzlaff. Immerhin: Sie ist ab Donnerstagnachmittag vorfristig wieder frei.

Von Jörg Reuter

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