Phishing-Masche

Verbraucherzentrale Thüringen warnt vor betrügerischen Bank-Mails

Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt aktuell vermehrt vor sogenannten Phishing-Mails. (Symbolbild)

Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt aktuell vermehrt vor sogenannten Phishing-Mails. (Symbolbild)

Altenburg. „Unsere Kunden haben eine neue Nachricht im Postfach. Wir bitten unsere Sparkassen Kunden schnellstmöglich bis zum 15.08.22 auf die Information zu reagieren.“ Solche oder ähnliche Formulierungen finden sich derzeit in sogenannten Phishing-Mails, die aktuell verstärkt die Runde machen, wie die Verbraucherzentrale Thüringen warnt.

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Nie auf enthaltene Links klicken

In den betreffenden Mails werden die Empfängerinnen und Empfänger aufgefordert, einen Link anzuklicken. Über diesen versuchen Betrüger an Kontodaten und persönliche Daten der Betroffenen zu kommen, zum Teil wird auch Schadsoftware auf den betroffenen Rechnern installiert.

Die Verbraucherzentrale warnt daher ausdrücklich vor diesen Fake Mails angeblicher Kreditinstitute. Egal ob vermeintlich wichtige Informationen oder die Aufforderung den Nutzernamen online zu aktualisieren: Ein Klick auf den in der Mail gesendeten Link sollte in jedem Fall vermieden werden. Sensible Daten sollten ebenfalls nicht preisgegeben werden, auf die Mails nur reagiert werden wenn man sich absolut sicher ist, dass die Nachricht von der eigenen Bank verschickt wurde.

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Banken fragen keine Verifizierung per Mail ab

Generell, informiert die Verbraucherzentrale, würden Banken ihre Kunden nie dazu auffordern eine Verifizierung per Mail durchzuführen. Wenn erhalten die Verbraucherinnen und Verbraucher üblicherweise lediglich einen Hinweis in Form einer Mail, die über neue Nachrichten im Posteingang des Online-Bankings informiert. Diese sind dann auch nur dort und nur nach vorherigem Login im Internetportal der jeweiligen Bank zu finden.

Im Zweifel an Bank wenden – und Mails melden

Eine kryptische E-Mail-Adresse oder viele Rechtschreibfehler sind hingegen laut Verbraucherzentrale gängige Hinweise auf Phishing-Mails. Im Zweifel sollten Betroffene einfach beim jeweiligen Anbieter – ihrer Bank – nachfragen. Sollte die erhaltene Mail sich tatsächlich als Phishing-Mail herausstellen, könne diese entweder in den Spam-Ordner verschoben werden oder an das Phishing-Radar der Verbraucherzentralen gemeldet werden. Dies ist unter phishing@verbraucherzentrale.nrw möglich.

Von Miriam Hiller

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