Günther-Award

Wie tickt der typische Altenburger?

Gut getroffen? So sieht der Günther-Award als Preis aus, der künftig jährlich verliehen werden soll. Geschaffen wurde er von Susann Seifert von der Farbküche.

Gut getroffen? So sieht der Günther-Award als Preis aus, der künftig jährlich verliehen werden soll. Geschaffen wurde er von Susann Seifert von der Farbküche.

Altenburg. Er ist etwas korpulent und im mittleren Alter. Seine Lieblingsmahlzeit ist die Bratwurst und auch gegenüber einem Bierchen ist er nicht abgeneigt. Dies könnten einige Erkennungszeichen von Günther sein. Und Günther soll künftig den typischen Altenburger versinnbildlichen. Ersonnen im Rahmen der Stadtmensch-Initiative und zugleich Namensgeber des Günther-Award, mit dem die Stadtmenschen künftig besonderes Engagement ehren wollen.

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Wie man sich den typischen Altenburger vorstellt, dies wollte in den zurückliegenden Wochen und Monaten ein Team um Valentin Rühlmann, Anna Borcherding und Sebastian Vogt im Rahmen einer großen Umfrage wissen. „Die haben wir persönlich auf dem Altenburger Markt durchgeführt. Parallel lief sie auch in erweiterter Form online“, sagt Valentin Rühlmann. Via Internet galt es, 24 Fragen rund um Günther zu beantworten. Bei den persönlichen Interviews waren es derer zehn.

Biografie mit Wiedererkennungseffekt

Welches Alter soll Günther haben, welche Lieblingsplätze soll er in Altenburg bevorzugen, hat er Frau, Kinder und Familie – es galt quasi die komplexe Figur von Herrn Günther nachzuzeichnen. „Von der Resonanz waren wir positiv überrascht. Die Leute gingen aufgeschlossener mit diesem Thema um, als wir anfangs dachten. Ja die meisten sind sogar bei ihren Antworten und Geschichten richtig aufgeblüht und waren begeistert“, sagt Anna Borcherding. Allein auf dem Markt nahmen sich 72 Frauen und Männer die Zeit, um die Fragen zu beantworten. Im Internet beteiligten sich sogar 355 Antwortwillige.

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Sogar ein Film ist geplant

„Jetzt werden wir die Antworten genau auswerten und danach wird Günther praktisch nach diesen Vorgaben zum Leben erwachen“, erklärt Valentin Rühlmann. Dann wird sogar ein Film über das Leben von Günther gedreht werden. Ein entsprechendes Drehbuch wird dafür in Bälde geschrieben.

Nur ein wenig lassen sich die Drei derzeit schon in die Karten gucken, welche Antworten konkret gegeben wurden, also, wie die Altenburger den typischen Altenburger so sehen. „Das soll auch eine Überraschung werden. Und zudem soll der Drehbuchschreiber alle Freiheiten haben. Aber es gab da durchaus auch einige Überraschungen.“

Die Geschichte ist ein Prozess

Keineswegs ist nach der Fertigstellung des Günther-Films diese Episode abgeschlossen. „Vielmehr soll mit dieser Figur ein laufender Prozess angestoßen werden und in dem soll sich Günther weiterentwickeln. Vielleicht bekommt er auch noch eine Frau an seine Seite, vielleicht kommen Kinder. Das weiß derzeit noch keiner genau“, sagt Valentin Rühlmann.

Von Jörg Wolf

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