65-Jähriger stürzt beim Start mit Segelflugzeug in Roitzschjora ab

Die Unfallstelle auf dem Flugplatz Roitzschjora: Ein Segelflugzeug vom Typ Libelle liegt zerschellt am Boden. Mit dieser Maschine stürzte ein 65-Jähriger aus Merseburg beim Start mit der Winde am Sonnabendmittag ab und wurde dabei schwer verletzt.

Die Unfallstelle auf dem Flugplatz Roitzschjora: Ein Segelflugzeug vom Typ Libelle liegt zerschellt am Boden. Mit dieser Maschine stürzte ein 65-Jähriger aus Merseburg beim Start mit der Winde am Sonnabendmittag ab und wurde dabei schwer verletzt.

Roitzschjora. Wie Horst Pawlitzky, Mitglied des Vereins, der Kreiszeitung sagte, waren gegen Mittag vier Segelflieger problemlos in die Luft gestartet. Beim fünften Start ereignete sich dann das Unglück. „12.08 Uhr, so die vermerkte Startzeit, rollte die Maschine vom Typ Libelle zunächst ganz normal an. Nach einigen Metern berührte aber die linke Tragfläche des Flugzeuges den Boden. Die Maschine hob in der Folge ab, kam allerdings nach links aus der Startrichtung und geriet in eine Linksdrehung um ihre Längsachse. Schätzungsweise in einer Höhe von sieben bis zehn Metern war die Maschine dann in einer Rückenfluglage und stürzte steil zu Boden. Das Flugzeugheck brach dabei ab und der Rumpf zerschellte", beschreibt Pawlitzky das Geschehen. Mitglieder des Vereins eilten dann sofort zur Unglücksstelle und konnten den schwer verletzten Piloten aus dem Flugzeug bergen und bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungssanitätern in eine stabile Seitenlage bringen. Ein Rettungshubschrauber flog den Verunglückten später in eine Leipziger Klinik, wo er am Sonnabend noch operiert wurde. Laut Informationen der Polizei schwebte er gestern noch in Lebensgefahr. Warum das Unglück geschehen ist, darüber herrscht derzeit noch völlige Unklarheit. Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben die Ermittlungen aufgenommen.

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Bei dem verunglückten Piloten handelt es sich um einen 65-Jährigen aus Merseburg, der seit mehreren Jahren Mitglied im Roitzschjoraer Fliegerklub ist. „Er ist schon zu DDR-Zeiten geflogen und besitzt viel Flugerfahrung", berichtete Horst Pawlitzky, der selbst seit elf Jahren zum Verein gehört und seitdem noch keinen Unfall mit Segelfliegern auf dem Platz bei Löbnitz erlebt hat. Und auch die Wetterbedingungen seien eigentlich fürs Fliegen normal gewesen, sagte er weiter.

Thomas Steingen

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