Krieg in der Ukraine

Böhlen mahnt den Frieden an und plant ein Benefizkonzert

Rund 90 Böhlener haben bei einer Mahnwache das Ende des Ukraine-Krieges gefordert.

Rund 90 Böhlener haben bei einer Mahnwache das Ende des Ukraine-Krieges gefordert.

Böhlen. Etliche Böhlener haben sich am Montagabend zu einer Mahnwache für den Frieden zusammengefunden. Rund 90 Einwohner kamen zum Rathaus, um gemeinsam zu singen, Lichter zu entzünden und ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Sie forderten das Ende des Krieges in der Ukraine.

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„Nach 77 Jahren Frieden in Westeuropa und den bitteren Folgen der zwei Weltkriege und des darauffolgenden Kalten Krieges im vergangenen Jahrhundert hätte es niemand für möglich gehalten, dass es wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt“, sagte Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos). „Nach dem Säbelrasseln am Jahresanfang und der militärischen Aggression Russlands ist Europa, ist die ganze Welt nicht mehr dieselbe Welt wie vorher.“ Um so wichtiger sei es, ein Zeichen zu setzen, um daran zu erinnern, wie zerbrechlich ein Frieden sein könne.

Mit der Mahnwache will es die Stadt Böhlen nicht bewenden lassen. Vielmehr wird darüber hinaus gemeinsam mit dem Kulturhaus und dem Leipziger Symphonieorchester ein Benefizkonzert für den 29. April geplant. Unter Schirmherrschaft von Landrat Henry Graichen (CDU) werden Spenden gesammelt, die den Kriegsopfern in der Ukraine zugutekommen. „Auch wir fordern heute hier von Böhlen aus die sofortige Beendigung des Krieges und die Rückkehr an den Verhandlungstisch“, machte Berndt deutlich.

Von Julia Tonne

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