Museum

Borna: Kinder bauen Tagebau-Bagger

Bis Freitag soll der Schaufelradbagger fertig sein und dann Teil der Ausstellung werden. Jannek, Joel und Tom brauchen kaum Hilfe von Almut Zimmermann.

Bis Freitag soll der Schaufelradbagger fertig sein und dann Teil der Ausstellung werden. Jannek, Joel und Tom brauchen kaum Hilfe von Almut Zimmermann.

Borna. Wer meint, dass eine Ausstellung eher mit Langeweile verbunden ist, wird im Bornaer Museum eines Besseren belehrt. Dort geht dieser Tage die Schau "Schule und Kohle" einher mit dem Bau eines riesigen Schaufelradbaggers. Zahlreiche Kinder hatten diese Woche Gelegenheit, einen entsprechenden Lego-Bausatz zu montieren.

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Lego-Aktion

Borna, 18. 10. 2018: Kinder bauen im Bornaer Museum aus Legosteinen einen Bagger.

„Kohle spielt in unserer Region eine große Rolle, da bleibt es nicht aus, sich auch mit der Technik und den Gerätschaften zu befassen“, begründet die Museumspädagogin Almut Zimmermann.

Bagger soll am Freitag fertig sein

Dass es von dem dänischen Spielzeugunternehmen das passende Modell des Tagebaubaggers gibt, ist für das Museum ein Glücksfall. „Schon beim Bauen wird vielen Kindern klar, welche Technik notwendig ist, um den Rohstoff zu gewinnen.“ Vor allem aber sei das Interesse größer, wenn die theoretische Ausstellung durch praktisches Arbeiten ergänzt werde. Zimmermann hofft, dass der Bagger am Freitag in voller Größe fertig ist und anschließend die Ausstellung ergänzen kann.

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Alternative Energien stehen ebenfalls im Fokus

Am Mittwoch werkelten 15 Kinder aus dem Hort in Kitzscher Stunde um Stunde am Modell. „Aber schade ist es schon, wenn wir gar nicht sehen, wie der Bagger fertig aussieht“, sagte Anton. Gemeinsam mit seinen Freunden Lennox, Maximilian und Milan war er für einen Teil der Konstruktion zuständig.

Auch alternative Energie soll in den Fokus

Für Zimmermann, die für die Ferienprogramme und Kinderaktionen verantwortlich zeichnet, ist es neben der Darstellung der Kohleförderung auch wichtig, alternative Energielieferanten in den Fokus zu rücken. „Daran kommen wir nicht vorbei“, machte sie deutlich, weshalb es in der Ausstellung auch darum gehe, innovative Maschinen zu kreieren und anschließend ein Modell davon zu bauen. Und wer weiß, vielleicht steht ja demnächst der Bau einer Windkraftanlage auf dem Plan.

Von Julia Tonne

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