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Zusammentreffen

Diakonie Leipziger Land lädt zu Helfertagen ein

Referent Michael Feist, Silke Polster (Kirchenbezirks-Sozialarbeiter), Tobias Jahn (Geistlicher Leiter Diakonie Leipziger Land) und Ralf Sämisch (Kirchenbezirks-Sozialarbeiter) bei den Helfertagen der Diakonie.

Referent Michael Feist, Silke Polster (Kirchenbezirks-Sozialarbeiter), Tobias Jahn (Geistlicher Leiter Diakonie Leipziger Land) und Ralf Sämisch (Kirchenbezirks-Sozialarbeiter) bei den Helfertagen der Diakonie.

Landkreis Leipzig. Sie kassieren Mitgliedsbeiträge, kümmern sich um Menschen mit Behinderung oder besuchen Ältere. Die „guten Geister“ der Diakonie Leipziger Land, die oft schon seit vielen Jahren für andere unterwegs sind, standen kürzlich selbst einmal im Mittelpunkt: bei den Helfertagen in Borna, Grimma und Wurzen.

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Ehrenamt würdigen

Diese Diakonie-Tradition wurde jetzt nach zweijähriger Corona-Pause wieder mit Leben erfüllt. „Wir wollen dabei das Ehrenamt würdigen und den Engagierten danken“, sagt Kirchenbezirks-Sozialarbeiterin Silke Polster. Auf dem Programm standen ein Info-Block zu neuesten Entwicklungen bei der Diakonie, ein gemeinsames Mittagessen, Austausch untereinander sowie ein Kreativpart, bei dem diesmal benutzte Tetrapacks verschönert und bepflanzt wurden.

Zu den Wurzeln der Familie

Zu Gast war zudem ein erfahrener Referent: Michael Feist, früher Leiter der Leipziger Dienststelle der Landesdirektion Sachsen und seit 55 Jahren ehrenamtlich aktiv. Unter dem Motto „Mein Leben und mein Land in Veränderung – Was uns in schweren Zeiten Hoffnung gibt“ erzählte er aus seinem erfüllten Leben, was den gebürtigen Badener 1990 nach Sachsen führte und damit zurück zu den Wurzeln seiner Familie. Sinn, eine solide Ausbildung, Vertrauen ins Leben, Familie, Zuwendung und gute Worte für andere, eine persönliche Lebensgrundlage wie den christlichen Glauben – dies und mehr gebe ihm Hoffnung in schwerer Zeit. „Ehrenamt macht Freude und vermittelt Anerkennung, trotz aller Arbeit und Mühen, trotz Enttäuschung und Versagens“, so Feist. „Viele finden dabei Freunde fürs Leben. Sie tragen mit, wo der Boden unter den Füßen wankt. Ehrenamtliche Arbeit in Gemeinschaft macht das Leben reich.“

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Sind alle eine Gemeinschaft

Hannelore Uhlig, eine der aufmerksam zuhörenden Helferinnen, kann das bestätigen. Seit rund 20 Jahren engagiert sie sich im Behindertenkreis. „Es ist mir wichtig, den Menschen zu zeigen, dass sie dazugehören, dass wir alle eine Gemeinschaft sind“, erzählt sie. Zu den Helfertagen kommt sie immer wieder gern.

Von lvz

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