Groitzsch

Fabelwerkstatt Hohendorf offen für Kreatives

Katrin Scholz fertigt in ihrer Hohendorfer Fabelwerkstatt Hinweisschilder und Schautafeln an.

Katrin Scholz fertigt in ihrer Hohendorfer Fabelwerkstatt Hinweisschilder und Schautafeln an.

Groitzsch/Hohendorf. Am liebsten mag sie Motive aus der Natur: Gräser, Blüten, Blätter, Wasser und Tiere. Katrin Scholz ist selbstständige Holzgestalterin und Malerin und betreibt seit mehr als sieben Jahren die Fabelwerkstatt im ehemaligen Pfarrhof Hohendorf. Hier in der ländlichen Umgebung findet die 48-jährige gebürtige Berlinerin genügend Ruhe und Muße, um ihre Ideen umzusetzen. Die Fabelwerkstatt trägt zu recht ihren Namen, denn sie lässt viel Spielraum für Kreativität.

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Lustige Kräuterlöffel für den Garten, Tür- und Namensschilder, Wegweiser, Schautafeln, Bestimmungsschilder, Briefkästen und Vogelhäuschen, Kerzenständer oder Uhren in Geisterform – es gibt viele Betätigungsfelder für Katrin Scholz. Ihre originellen Holztafeln zieren bereits den Naturlehrpfad in Hohendorf sowie die Schinderkoppel bei Audigast, andere Arbeiten sind in botanischen Gärten, Tierparks, in Privathaushalten und im Groitzscher Naturschutzzentrum aufgestellt.

Holz hat es Katrin Scholz angetan

Dabei ist Holz das Element, das es der gelernten Bäckereifachverkäuferin und Bürokauffrau angetan hat. Oft greift sie zu Eiche, Lärche oder Robinie, die besonders robust sind, bearbeitet sie in der Schleif- und Schneidmaschine und trägt anschließend wetterfeste Farbe auf. „Im Prinzip kann ich fast alles aus Holz machen", lacht Katrin Scholz. Seit 14 Jahren lebt die Dreifachmama mit ihrem Mann Thomas Hofmann in der Groitzscher Region, vor elf Jahren zog die Familie in den einstigen Pfarrhof Hohendorf. „Es war schon immer mein Wunsch, auf dem Land zu leben. Gerade für unsere Kinder ist das ideal und mittlerweile ist schon unser erstes Enkel da.“

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Katrin Scholz möchte mit den Kindern in der gemütlichen Werkstattküche kochen und backen

Katrin Scholz möchte mit den Kindern in der gemütlichen Werkstattküche kochen und backen.

Gemalt und gestaltet hat Katrin Scholz schon immer gerne – bis sie aus ihrem Hobby den Beruf machte. 2009 stellte das Paar einen Antrag auf Ile-Förderung und nahm den Umbau des verfallenen Nebengebäudes in Angriff. Ende 2011 zog hier die Fabelwerkstatt ein, zu der neben einem großen Atelier mit Küche auch kleinere Räume gehören.

Kreativ sein mit Kindergruppen

Diese möchte die Holzgestalterin mehr und mehr für interessierte Kindergruppen öffnen, um mit ihnen kreativ zu sein. Sie könnten hier filzen, mit Naturmaterialien basteln, Drachen bauen, Knete oder Waschmittel selber herstellen, Seifen gießen, Papier schöpfen, Kerzen ziehen, Windlichter gestalten oder Badekugeln formen. Ihr Mann könne mit den Kindern Honig schleudern und ihnen über seine Bienenzucht erzählen. Der Hobbyimker unterhält gegenwärtig sechs Bienenvölker und produziert Honig für den Eigenbedarf. „Außerdem haben wir eine kleine Küche in der Werkstatt und könnten gemeinsam kochen oder backen“, freut sich Katrin Scholz auf die neuen Herausforderungen. „Es gibt so viele Ideen...“

Von Kathrin Haase

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