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König Friedrich-August III.

Gedenkstein in Zedtlitz restauriert

Der restaurierte Gedenkstein in Zedtlitz erinnert an den Besuch von König Friedrich August im Jahr 1910.

Der restaurierte Gedenkstein in Zedtlitz erinnert an den Besuch von König Friedrich August im Jahr 1910.

Zedtlitz.Es ist vollbracht, und die Schrift ist wieder gut lesbar. Wer unter der so genannten Königseiche an der Platekaer Straße in Zedtlitz steht, kann wieder lesen, was dort am 1. Juli 1910 passierte: An diesem Tag wurde der heutige südliche Bornaer Ortsteil gewissermaßen geadelt. Schließlich war niemand geringeres als der sächsische König Friedrich-August III. zu Besuch ins Zedtlitzer Schloss gekommen, woran ein Gedenkstein unter der Königseiche erinnert.

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Zedtlitzer Gedenkstein war nicht mehr gut lesbar

Lange Zeit war die Schrift auf dem Stein allerdings nicht mehr gut erkennbar, respektive lesbar. Das störte Gerhard Artelt, seines Zeichens Mühlenbauer und Betreiber der Neuholländermühle in Wyhra sowie Stadtrat (SPD/FDP-Fraktion), schon lange. Er machte sich deshalb bei der Stadtverwaltung dafür stark, dass der Gedenkstein restauriert wird. Immerhin war der Monarch, an den Stein und Eiche erinnern, der letzte Wettiner, der auf dem sächsischen Thron saß. Seine Abschiedsworte nach der Revolution in Sachsen im November 1918 sind ebenso sprichwörtlich wie legendär, wenngleich historisch nicht hundertprozentig verbürgt: „Macht eiern Dregg alleene.“

Königlicher Besuch in Zedtlitz war ein Großereignis

Für Zedtlitz, dessen Ersterwähnung auf das Jahr 1190 datiert wird, war der Besuch Seiner Majestät aus Dresden jedenfalls ein Großereignis. Berichten zufolge standen die Zedtlitzer Spalier für den volkstümlichen Sachsenkönig.

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Von Nikos Natsidis

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