Krieg in der Ukraine

Granatsplitter im Kopf: Bornaer soll aus Ukraine nach Hause geholt werden

Steve Meiling im Krankenhaus von Borodjanka in der Nähe von Kiew.

Steve Meiling im Krankenhaus von Borodjanka in der Nähe von Kiew.

Borna. Der angeschossene Bornaer Feuerwehrmann Steve Meiling liegt weiter im Krankenhaus von Borodjanka. Er hat Granatsplitter im Kopf, hat Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) mitgeteilt. Landrat Henry Graichen (CDU) verwies auf LVZ-Anfrage am Dienstag auf die Möglichkeiten des Landkreises zur Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine.

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Im Mittelpunkt vieler Bemühungen

Meiling, der am Freitag auf dem Weg zu Ehefrau Anna und deren Sohn Sascha kurz vor der Bornaer Partnerstadt Irpin bei Kiew beschossen und seines Autos beraubt worden war, steht im Mittelpunkt vieler Bemühungen. So erklärte der Geschäftsführer des Sana-Klinikums Leipziger Land, Roland Bantle, dass technische Möglichkeiten geprüft werden, um Informationen über Meilings Gesundheitszustand von den behandelnden Medizinern in Borodjanka zu bekommen. Das Bornaer Krankenhaus werde alles unternehmen, um den 42-Jährigen aus der Ukraine nach Hause zu holen.

Schwierige Kontaktaufnahme

Die Oberbürgermeisterin verwies auf die Schwierigkeiten, mit Meiling in Kontakt zu treten. Ihm war auch das Handy abgenommen worden. Immerhin, so Luedtke weiter, sei es seiner Schwester gelungen, mit ihm zu sprechen. Seine Frau Anna hatte angekündigt, sie werde die Ukraine nur zusammen mit ihrem Mann verlassen.

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Das haben seit Kriegsausbruch bereits Hunderttausende getan. Deshalb bereitet sich auch der Landkreis Leipzig auf die Ankunft von Flüchtlingen vor. Der Landrat geht davon aus, dass sie in Deutschland schnell aufgenommen und geduldet werden. Wer nicht im Rahmen einer privaten Hilfsaktion nach Deutschland kommt, wird zunächst in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaates untergebracht, bevor dann die Verteilung auf die Landkreise erfolgt, so Graichen.

Wohnungen für Frauen und Kinder

Weil es sich bei den Flüchtlingen vornehmlich um Frauen und Kinder handle, gehe es darum, die Ukrainer weitgehend in Wohnungen unterzubringen. „Der Landkreis wird deshalb zu gegebener Zeit Wohnungen von den Kommunen abfordern.“ Im Landratsamt werde derzeit ein Online-Formular vorbereitet, auf dem Wohnungsunternehmen freie Wohnungen melden können.

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Von Nikos Natsidis

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