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Neubau

Groitzsch: Alter Netto-Markt abgerissen

Der Netto-Lebensmittelmarkt in Groitzsch ist abgerissen worden. Auf diesem Areal wird eine größere Filiale errichtet.

Der Netto-Lebensmittelmarkt in Groitzsch ist abgerissen worden. Auf diesem Areal wird eine größere Filiale errichtet.

Groitzsch. Berge von Bruchstücken sowie Sand- und Erdhaufen finden sich derzeit auf dem Grundstück neben der Groitzscher Tankstelle. Der im Jahr 2002 eröffnete Lebensmittelmarkt "Netto" ist abgerissen worden. Auch der Parkplatzasphalt ist entfernt worden. Die Handelskette, die zu Edeka gehört, wird hier eine neue, größere Filiale errichten. Und das recht zügig: Im Herbst soll das Geschäft im neuen Domizil laufen. Aktuell wird in einem großen Zelt in nicht einmal 300 Metern Entfernung verkauft.

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Obwohl das Ganze ein privatwirtschaftliches Bauprojekt ist, spielte es eine Rolle in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses von Groitzsch. Stadtrat Lothar Gläser (SPD) fragte besorgt, ob auf die Stadt Probleme wegen möglicher Altlasten zukommen.

„Dort wurden Grundmauern aus bis zu drei Metern herausgeholt“, meinte er. Wobei ihn Kollege Kai Ludwig (FDP) bestätigte: „Ich war auch erschrocken, wie tief es da runter geht.“ Bürgermeister Maik Kunze (CDU) teilte die Unruhe nicht. „In der Stadtverwaltung ist vom Bauherrn kein Problem angezeigt worden. Zudem dürfte es uns nichts angehen.“ Die Fläche stehe nicht im Eigentum der Stadt.

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Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Großstolpen

Verantwortlich ist Groitzsch aber für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Großstolpen. Der jüngste Auftrag dafür betraf die Rettungstreppe und die Umzäunung. "Sicherlich notwendig, aber auch recht kostenintensiv", so der Bürgermeister.

Bei einer nur wenig höheren Summe hätte sich statt des Ausschusses der Stadtrat mit der Vergabe beschäftigen müssen. Mit 49.000 Euro blieb aber die Firma Wolf aus Göpfersdorf nicht nur unter diesem Limit, sondern auch unter der Kostenberechnung des Planers (54.200 Euro). Der einzige Konkurrent hatte 66.500 Euro verlangt.

In der Nähe des Feuerwehrdepots soll Wohngebiet entstehen

Nicht weit vom Feuerwehrdepot entfernt will die Stadt ein kleines Wohngebiet entwickeln. Derzeit wird der Bebauungsplan "Großstolpen-Mitte" im kommunalen Auftrag vom Büro Plan.Net aus Mügeln erarbeitet. In der Sitzung stellte Bauamtsleiter Dirk Schmidt einen Zwischenstand vor. Demnach sollen dort zehn Grundstücke mit Größen von etwa 500 bis 600 Quadratmetern entstehen. "Dafür reaktivieren wir Planungen von vor 20 Jahren", sagte er.

Schon damals sollten dort Parzellen geschaffen werden, wofür sich Ende der 1990er-Jahre allerdings kaum Interessenten gefunden hatten. Neu in den Entwurf kommt eine größere Fläche, eine Art Wendehammer, die sich in der Mitte des Gebietes befindet. „Trotzdem können wir die früheren Vermessungen weitgehend übernehmen“, so Schmidt.

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Nicht vorgesehen wird ein Mehrfamilienhaus, wie Stadtrat Mario Straßburger (CDU) vorschlug. Und Steffen Sokolowski (FDP) fragte nach möglicher Tierhaltung. „Kleintierhaltung, nichts größeres“, sagte Schmidt. „Es soll ein allgemeines Wohngebiet sein.“

Von Olaf Krenz

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