Pflanzaktion

Groitzsch: Streuobstwiese in Hohendorf angelegt

Groitzscher Naturschützscher legten in Hohendorf eine Streubstwiese mit Äpfel-, Birnen und Pflaumenbäumen an.

Groitzscher Naturschützscher legten in Hohendorf eine Streubstwiese mit Äpfel-, Birnen und Pflaumenbäumen an.

Groitzsch/Hohendorf. Die Wiesen rund um Hohendorf standen noch vor ein paar Jahren voller Streuobstbäume. Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen gediehen hier besonders gut, erinnert sich der Hohendorfer Alfred Schneider.

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Groitzscher Naturschützscher legten in Hohendorf eine Streubstwiese mit Äpfel- Birnen und Pflaumenbäumen an

Groitzscher Naturschützscher legten in Hohendorf eine Streubstwiese mit Äpfel- Birnen und Pflaumenbäumen an.

Heute tut er alles dafür, dass es einmal wieder so wird und unterstützt die Bemühung der Groitzscher Regionalgruppe Südraum Leipzig des Naturschutzbundes, neue Streuobstwiesen anzulegen. Dafür stellte der Heimatfreund private Wiesenflächen zur Verfügung.

Neun Obstbäume gepflanzt

Auf einem drei Meter breiten Streifen hinter dem Friedhof, in Richtung geologischer Lehrpfad, pflanzten die Naturschützer vor wenigen Tagen neun Obstbäume – Äpfel, Birnen, Pflaumen – und 24 Sträucher. Die Flächen dazwischen sollen als Schmetterlings- beziehungsweise Kräuterwiese dienen und weniger gemäht werden, erläutert Peter Windolph, Leiter der Groitzscher Regionalgruppe. „Es wird genau das Gegenteil von englischem Rasen”, pflichtet ihm Alfred Schneider bei. Der Rest der Wiese wird mit einem Zaun abgegrenzt und weiterhin von einem Rinderwirt als Weideland genutzt.

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Die Pflanzen im Wert von 800 Euro kauften die Naturschützer in einem Gartenbaubetrieb in Markranstädt. Dafür fließen im kommenden Jahr rückwirkend die Fördergelder. Gepflegt werden die Bäume und Sträucher künftig vom Landschaftspflegehof Harmonie aus Kleinprießligk, dafür schließt die Regionalgruppe mit Ingo Thienemann einen Pflegevertrag ab.

Heimat der Streuobstwiesen

Neben dem neu angelegten Baumstreifen der Naturschützer plane auch die Mibrag eine große Streuobstwiese in Hohendorf, und die Stadt Groitzsch wolle ebenfalls Kirschbäume pflanzen, berichtet Peter Windolph. So langsam werde Hohendorf dann wieder seinem Ruf als Heimat der Streuobstwiesen gerecht.

Von Kathrin Haase

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