Infobus macht Station

Sana-Ärzte tauschen Klinik gegen den Bornaer Marktplatz

Mit einem solchen Bus kommen Ärzte des Sana-Klinikums Borna auf den Marktplatz.

Mit einem solchen Bus kommen Ärzte des Sana-Klinikums Borna auf den Marktplatz.

Borna. Eine Herzensangelegenheit ist die Gesundheitsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ im wortwörtlichen Sinne. Weshalb sich die Sana-Kliniken Leipziger Land für die Prävention von Schlaganfall, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen starkmachen. Am 17. Juni, 11 bis 15 Uhr, stehen Neurologen, Internisten und Diabetesberaterinnen am Infobus auf dem Bornaer Marktplatz für Fragen rund ums Thema Schlaganfall, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Verfügung.

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„Interessenten haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit Spezialisten offene Fragen zu klären und ihr persönliches Risiko für Schlaganfall, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen testen zu lassen“, sagt Janet Schütze, Sprecherin des Klinikums. Hierfür werden beispielsweise Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinwerte gemessen.

Aufklärung über Diabetes ist notwendig

Informationsmaterialien, die im Bus bereitliegen, sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren, darunter Vorhofflimmern, eine häufig zu spät diagnostizierte Herzrhythmusstörung.

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"Unser Engagement als Klinik geht weit über die eigentliche Versorgung von Patienten hinaus", betont Dr. Alexander Reinshagen, Chefarzt der Klinik für Neurologie. "Mit unserer Beratung der Menschen vor Ort möchten wir zur Aufklärung beitragen und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle verhindern." Außerdem sei es wichtig, die Bevölkerung zum Thema Diabetes aufzuklären.

Ärzte wollen Risikobewusstsein fördern

Wie Reinshagen ergänzt, seien die entsprechenden Zahlen dazu erschreckend. Mehr als 425 Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes. Rund 212 Millionen von ihnen werden nicht diagnostiziert. Bis 2045 werde die Zahl der Menschen mit Diabetes voraussichtlich auf 629 Millionen weltweit steigen.

„Im direkten Kontakt möchten wir notwendiges Wissen vermitteln und das Risikobewusstsein fördern“, macht Reinshagen deutlich. Denn wer sein persönliches Risiko kennt und eine gezielte Vorbeugung wie ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung umsetzt, könne Risikofaktoren für die Krankheitsbilder vermeiden, seine Lebenszeit verlängern und nicht zuletzt seine Lebensqualität erhöhen.

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Von LVZ/jto

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