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Tour voller Strapazen

Kreisfeuerwehrverband: Mit Materialspenden in die Ukraine – mit Frauen und Kindern zurück

Zahlreiche Ausrüstungs-Gegenstände für Feuerwehren sind gut in der Ukraine angekommen. Die mitgereisten Kameraden zeigen vor Ort ihre Solidarität.

Zahlreiche Ausrüstungs-Gegenstände für Feuerwehren sind gut in der Ukraine angekommen. Die mitgereisten Kameraden zeigen vor Ort ihre Solidarität.

Landkreis. Die sieben Unterstützer vom Kreisfeuerwehrverband Leipzig sind aus der Ukraine zurückgekehrt. „Erschöpft, aber überglücklich“, lautet ihr Kurzfazit. Allein 28 Stunden waren sie bis zur ukrainischen Grenze unterwegs. Mehr als 2000 Kilometer Weg legten die Helfer zurück, um dem ukrainischen Katastrophenschutz DNSD Feuerwehr-Gegenstände zu bringen, die im Kriegsgebiet zwingend erforderlich sind. „Die Dankbarkeit, mit der wir empfangen wurden, ist und bleibt für uns alle unbezahlbar“, teilt David Zühlke, Vorsitzender des Verbandes, nach der Rückkehr mit.

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Mit drei Fahrzeugen seien Schläuche, Feuerwehrjacken, Feuerwehrhosen, Helme, Schutzhandschuhe, Stiefel, Armaturen, ein Notstromaggregat, eine Kettensäge, eine Motorpumpe, Verbandsmaterial, Medikamente und Powerriegel in das vom Krieg gebeutelte Land gebracht worden. "Alles in allem hatte der Transport ein Gesamtgewicht von sieben Tonnen und einen Gesamtwert von rund 60 000 Euro", so Zühlke. Die dringend benötigte Ausrüstung – gespendet von Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Leipzig – sei an Kommandant Slavik Prozjuck, Chef der Einheiten in dem Ort Wladimir Wolinski, übergeben worden.

Freunde werden aus der Ukraine gerettet

„Ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich bei allen Unterstützern dieser Aktion und bei meinen Mitstreitern, die mich begleitet haben“, macht Zühlke deutlich. Ein großer Dank gehe darüber hinaus in die Gemeinde Machern. „Auf dem Rückweg haben wir zwei Frauen und vier Kinder aus der Ukraine mitgenommen – langjährige Freunde von unseren Feuerwehrkameraden aus Machern“, betont der Verbandschef. Diese würden nun privat untergebracht und die notwendige Betreuung und Versorgung bekommen.

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Von Julia Tonne

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