Besuch im Museum Borna

Anekdoten der „Carl-Heinrich“-Bewohner zur „Carl-Heinrich-Ausstellung“

Der Name ist Grund für den Besuch: Bewohner des Altenpflegeheims „Carl Heinrich“ in Borna haben die gleichnamige Ausstellung im Museum besichtigt.

Der Name ist Grund für den Besuch: Bewohner des Altenpflegeheims „Carl Heinrich“ in Borna haben die gleichnamige Ausstellung im Museum besichtigt.

Borna. An die Eisenbahnlinie und den Bahnhof Borna hat Klaus Schmidt besondere Erinnerungen. Fast täglich brachte der Senior vor Jahrzehnten seine Freundin zum Zug. Und radelte von dort als leidenschaftlicher Fahrradfahrer so schnell zum nächsten Bahnhof, dass er meist vorm Zug dort war und ihr noch einmal winken konnte. „Das hat mir häufig bewundernde Anerkennung eingebracht“, hat er jetzt im Bornaer Museum erzählt.

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Die Erinnerungen an die schönen Stunden kamen bei Schmidt wieder hoch, als er gemeinsam mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenpflegeheims „Carl Heinrich“ Borna die Sonderausstellung „150 Jahre Eisenbahnlinie Chemnitz–Borna“ besuchte, die sich nicht nur mit der Bahnlinie an sich beschäftigt, sondern auch mit Carl Heinrich. Ohne diesen wäre die Stadt wahrscheinlich erst viel später ans Eisenbahnnetz angeschlossen worden. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich der damalige Bornaer Bürgermeister Heinrich mit viel Engagement für den Standortvorteil Mobilität eingesetzt.

Gespräche zu Fahrplänen, Streckenführung und Straßennamen

„Zwischen Museumsführerin Almut Zimmermann und unseren Bewohnern entstand während des Besuchs ein reger Austausch“, erzählt Cornelia Killisch, Sprecherin der Diakonie-Tochter Heimverbund Leipziger Land, zu der das Bornaer Altenpflegeheim gehört. So habe es viele Gespräche gegeben zu Straßennamen, zum Verlauf der Bahnlinie, zur Streckenführung und zu Fahrplänen.

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Einen Zwischenstopp legten die Altenheimbewohner auch in der Dauerausstellung „Glück Auf! – 200 Jahre Braunkohlebergbau in Borna“ ein. „Hier waren vor allem die beiden Herren der Gruppe voll in ihrem Element“, sagt Killisch. Zumal bei beiden Erinnerungen an ihre einstige Arbeitszeit wach wurden und es dementsprechend zu allen Ausstellungsstücken etwas zu berichten gab.

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