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Besucheransturm

Pegauer Faschingsumzug: Mit Rollator und Tropf auf die Partymeile

Auch beim diesjährigen Pegauer Faschingsumzug am Samstagnachmittag säumten wieder tausende Zuschauer die Straßen, als die Faschingsnarren von Pegau und dem ganzen Umland mit ihren Gefährten und lustigen Kostümierungen durch die Innenstadt zogen.

Auch beim diesjährigen Pegauer Faschingsumzug am Samstagnachmittag säumten wieder tausende Zuschauer die Straßen, als die Faschingsnarren von Pegau und dem ganzen Umland mit ihren Gefährten und lustigen Kostümierungen durch die Innenstadt zogen.

Pegau.Der Pegauer Karneval Klub (PKK) kann`s einfach: feiern. Und weil das nicht nur die Narren selbst wissen, sondern auch die Zwenkauer, Groitzscher, Neukieritzscher und Faschingsfreunde aus dem gesamten südlichen Landkreis, war Pegaus Innenstadt am Sonnabend proppevoll. Hunderte Menschen säumten den Weg des Umzugs, der vom Marktplatz über den Kirchplatz, Breitstraße bis zum Kreisverkehr und zurück führte. Und längst waren nicht alle Wagen durch, als die erste Stunde Umzug rum war.

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Ob Schornsteinfeger, Barbie und ihre Fangemeinde, Meeresbewohner, Supernintendo oder Baseballspieler: In Pegau kam unter dem Motto „Auf Pegau´s Jahrmarkt ist was los und der Spaß wird riesengroß“ zusammen, was Rang und Namen in Sportszene, Medien- und Arbeitswelt hatte. Riesige Trucks schlängelten sich millimetergenau durch die engen Gassen, damit die Narren von oben auf das „feierwütige Volk“ schauen konnten. Mit von der Partie auf der Umzugsstrecke waren auch die Sektperlen des PKK. „Pfauenpower“ brachten die Damen als Pfauen verkleidet unter die Zuschauer. „Alle Kostüme sind selbst genäht, zwar mussten einige Pfauen Federn lassen, aber die Tiere sind deshalb nicht zu Schaden gekommen“, sagte Sektperle Susan, die sich drei Zentimeter lange Wimpern angeklebt hatte und den entsprechenden Augenaufschlag routiniert beherrschte.

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Eindrücke vom Faschingsumzug in Pegau

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Unter das Fußvolk am Straßenrand hatte sich auch Marisa Hergett aus Zitzschen gemeinsam mit ihren Eltern, Mann und Kindern gemischt. „Der Umzug hier ist jedes Jahr grandios, deshalb fahren wir zu der Zeit auch nie weg“, erzählte sie, während ihre Kinder Popcorn, Bonbons und Schokolade in ihre Tüten sammelten. Auch die vierjährige Hannah freute sich über Lollis, Kekse und Gummibärchen. Die Damen hingegen wurden mit Blümchen beglückt, wer Hunger hatte, bekam aus dem fahrenden Topf eine Bockwurst oder vom Grill auf einem Rollator Bratwürstchen.

Von Julia Tonne

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