Wahrscheinlich eine Mammutsitzung

Stadtrat Rötha berät zum Energiepark Witznitz und beginnt früher

Um den geplanten „Energiepark Witznitz“ geht es in der Röthaer Stadtratsitzung. Im Bild: Wolfgang Pielmaier von der Firma Move On Energy, die die Großanlage bauen will.

Um den geplanten „Energiepark Witznitz“ geht es in der Röthaer Stadtratsitzung. Im Bild: Wolfgang Pielmaier von der Firma Move On Energy, die die Großanlage bauen will.

Rötha. In Rötha dürfte für den 24. März eine besonders lange Sitzung des Stadtrates bevorstehen. Grund dafür sind vor allem zwei Beschlussfassungen zum „Energiepark Witznitz“. Der Solarpark, der zwischen der Pleiße, Kahnsdorf und dem Kahnsdorfer See 500 Hektar groß geplant ist, berührt auch Röthaer Territorium.

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Deswegen muss der Stadtrat den Bebauungsplan behandeln. Im jetzigen Verfahrensschritt geht es um die Bewertung der Hinweise und Einwände von Behörden und Institutionen. In Neukieritzsch, wo das ähnliche Verfahren schon gelaufen ist, dauerte das rund vier Stunden.

Baugebiete und Waldverkauf

In Rötha sind danach noch weitere Entscheidungen vorgesehen. Dazu gehören die Auftragsvergabe über die Sanierung der Straße Am Südhang und ein Beschluss über die Sanierung der Güntzelstraße in einem dritten Bauabschnitt.

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Ferner beraten die Abgeordneten über einen Bebauungsplan für die Ortsmitte von Großpötzschau, wo der Eigentümer ein Baugebiet entwickeln will. Der Stadtrat hatte die Umwandlung des Areals in ein Wohngebiet 2019 noch abgelehnt. Jetzt unternimmt der Eigentümer nach einer Gesetzesänderung einen neuen Vorstoß.

Weiterhin steht eine Ergänzungssatzung für die Häckelstraße auf der Tagesordnung. Sie soll dort weiteres Baurecht ermöglichen. Außerdem beabsichtigt die Stadt, eine größere Waldfläche am Schlosspark an die Stiftung Wald für Sachsen zu verkaufen. Auch darüber soll der Stadtrat entscheiden.

Die Sitzung beginnt im Volkshaus in der August-Bebel-Straße diesmal schon 18 Uhr – eineinhalb Stunden früher, als üblich. Eine Bürgerfragestunde ist nicht vorgesehen.

Von an

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