Braunkohle-Revier

Aktivisten kämpfen gegen Wegbaggern von Dörfern um Leipzig

Teilnehmer des Klimacamps im Leipziger Südraum protestierten im August mit einer Fahrraddemo in Pödelwitz für den Kohleausstieg.

Teilnehmer des Klimacamps im Leipziger Südraum protestierten im August mit einer Fahrraddemo in Pödelwitz für den Kohleausstieg.

Pödelwitz. „Alle Dörfer bleiben!“ lautet der Name und die zentrale Forderung des neuen, deutschlandweiten Bündnisses, in dem Betroffene aller Braunkohle-Reviere gemeinsam gegen Zwangsumsiedlung und Klimazerstörung kämpfen. Noch während der Verhandlungen der Kohlekommission in Berlin kündigen sie an, gemeinsam für den Erhalt aller Dörfer und Siedlungen in den drei Braunkohleregionen Leipziger Land, Rheinland, und Lausitz einzutreten.

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Jens Hausner, Sprecher der Bürgerinitiative Pro Pödelwitz, hat seine Online-Petition mit mehr als 93000 Unterschriften gegen die Zwangsenteignu

Jens Hausner, Sprecher der Bürgerinitiative Pro Pödelwitz, hat seine Online-Petition mit mehr als 93000 Unterschriften gegen die Zwangsenteignung für den Kohleabbau an die Kohlekommission der Bundesregierung übergeben.

, und die Bauern verlieren ihre Höfe. Und all das nur, damit die Kohlekonzerne mehr Gewinn machen. Es reicht, wir nehmen das nicht hin. Wir kämpfen mit den Menschen in den anderen Revieren dafür, dass alle Dörfer bleiben.“

Das Klimacamp im Leipziger Südraum im

Das Klimacamp im Leipziger Südraum im. August 2018. Braunkohlegegner haben die Hauptzufahrt zum Kraftwerk besetzt.

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Mibrag-Konzern will Tagebau erweitern

Im Leipziger Revier rund um Pödelwitz hat sich im vergangenen Jahr der Widerstand verstärkt, denn hier plant der Mibrag-Konzern sogar eine Tagebauerweiterung. Die Bürgerinitiative "Pro Pödelwitz" lud dort das "Klimacamp Leipziger Land" in ihr malerisches, im Prozess der Umsiedlung befindliches Dorf ein.

Klimacamp 2018

Das Klimacamp 2018 in Pödelwitz am 4. August 2018 mit verschiedenen Aktionen von Umweltaktivisten rund um die Braunkohle.

Über 1000 Menschen folgten dem Aufruf und lebten 10 Tage lang Seite an Seite mit den Anwohnenden – man feierte ein Dorffest, es gab zahlreiche Bildungsveranstaltungen und auch ungehorsame Protestaktionen.

Am 1. Dezember Protestaktionen in Berlin und Köln

Für die nächsten Wochen und Monate sind neue Protestaktionen und eine Stärkung der Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen und Gruppen in den Braunkohlerevieren geplant. Am 1. Dezember wird das Bündnis bei den Demonstrationen für einen Kohleausstieg in Köln und Berlin vertreten sein und am 23. März 2019 lädt „Alle Dörfer bleiben!“ zu einem Sternmarsch der Dörfer im Raum Garzweiler im Rheinland ein.

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Mehr Informationen über das Bündnis gibt es unter www.alle-doerfer-bleiben.de

Von LVZ

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